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    <title>Baumtränzer - Stadtradln</title>
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    <description>Put the fun between your legs</description>
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    <title>Radkurier-Escort-Service</title>
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            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
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    Was macht man denn, wenn man ein Blog so lang alleingelassen hat, bis auch der letzte Leser traurig von dannen gezogen ist? Halbherzige Entschuldigungen erfinden! Zum Beispiel: Das Leben, das zache, das oede, hielt die Musen fern, und ungekuesst schreibt es sich nur halb so gut. Weil ohne zuendende Idee bleibt nur der Sinn und Zweck, und sinnvolle und zweckdienliche Artikel zum Thema Radfahren gibt es mittlerweile im Stundentakt allerblogs und sogar in den Hauptstrom-Medien. Aber noch etwas kann er machen, der uninspirierte Blogger: Eine Reportage! Voll hinein in die Materie und ohne Ruecksicht auf Leib und Leben knallhart von der vordersten Front berichten, wie es seit Kisch und Wallraff keiner mehr gemacht hat! Und so, man kann es sich nicht vorstellen, war ich uebergluecklich, als ich vom Programm fuer Embedded Journalists erfuhr, das der coolste Radkurierservice von Wien angeboten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gAIQSFqI/AAAAAAAABpw/T0FUA8N7J0M/s512/P7051786.jpg&quot; title=&quot;Motivierter Kurier&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gAIQSFqI/AAAAAAAABpw/T0FUA8N7J0M/s512/P7051786.jpg&quot; alt=&quot;Arbeitsgeraete&quot; width=&quot;72&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreistufige Bewerbungsverfahren war kein Problem, dank meiner langjaehrigen Raderfahrung, meiner umfangreichen Werkmappe und sexuellen Gefaelligkeiten fuer die Kommission. Dann noch das einmonatige Trainingslager (hauptsaechlich ging es darum, angemessen coole Radkleidung einzukaufen und die Kuriertasche richtig ueber die Schulter zu schwingen), insgesamt 2000 Seiten Haftungsausschlussvertragswerke unterschreiben und dann die zweistuendige Abschlusspruefung ueber korrekte Beschimpfung von Taxlern und anderem Gewuerm. Schliesslich war es soweit: Freitag, 13:30, durfte ich, ganz ohne Stuetzraeder und Airbags, Radkurier M. bei seiner Schicht begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5f-z7tSiI/AAAAAAAABpo/9Z103I2203I/s640/P7051784.JPG&quot; title=&quot;Arbeitsplatz&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5f-z7tSiI/AAAAAAAABpo/9Z103I2203I/s640/P7051784.JPG&quot; title=&quot;Arbeitsplatz&quot; width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagte die Sonne? Sie lachte und meinte: Fahr! Heute wirst du nicht nass. Und der Wind, er blies aus vollen Pausbacken durch die Gassen. Ganz unaufgeregt-objektiv distanziert stand ich vorm Buero zur ausgemachten Uhrzeit, ausgestattet mit Singlespeed-Rad, Radhose schamhaft unter der kurzen Hose versteckt, Oberbekleidung Marke Swobo, das coolste halt, was San Francisco zum Thema Radmode zu bieten hat. Da kam er auch schon, der Herr Kurier, der Held der Strassen, der letzte urbane Abenteurer, die Verkoerperung der Geschwindigkeit, der Anarchie und sowieso ueberhaupt von allem, was uns Buerohengste und -stuten so lahm macht. In die Koenigseggstrasse sollte es gehen, dort was aufklauben und beim P&amp;C in der Mariahilfer wieder abladen. Hoerte sich gut an. 5 Minuten spaeter, erster Verstoss gegen die StVO (gegen die Einbahn). Packerl einsammeln, ein paar Meter fahren und hui, schon wusste ich, warum ich so eingehend geprueft wurde: Ein Taxler goutierte meine Rechtsvorbeifahrung nicht (zu diesem Zeitpunkt StVO-Verstoss # 32, wenn ich richtig mitgezaehlt hatte). Er goutierte es sogar so nicht, dass er mit seinen Fahrgaesten neben mir her fuhr und aus dem offenen Fenster rauskeppelte. Mit uns abbog und weiterkeppelte und hupte. Zum Glueck konnte ich aus dem vollen Repertoire schoepfen und neben Trottel, Saugesicht und Pudel di net auf, Hustinettenbaer auch noch schaerfere Toene ins Fenster reinschreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh6.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gAbA2egI/AAAAAAAABp0/pBJF5slWSeY/s640/P7051787.JPG&quot; title=&quot;Wo musser hin?&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh6.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gAbA2egI/AAAAAAAABp0/pBJF5slWSeY/s640/P7051787.JPG&quot; alt=&quot;Wo musser hin?&quot; width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gCA60M0I/AAAAAAAABqA/ZIUjU-NAkTM/s640/P7051790.JPG&quot; title=&quot;Anker-Fabrik&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gCA60M0I/AAAAAAAABqA/ZIUjU-NAkTM/s640/P7051790.JPG&quot; alt=&quot;Anker-Fabrik&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Fuhre erledigt, und ich dachte, das wuerde jetzt so weitergehen. Aber nein, Burggasse zum Aufklauben und dann gefuehlte 60 km und 2000 Hoehenmeter nach Favoriten zur Anker-Fabrik. Angefangen hat es gut: Die Heroes der Zweierlinie und des Getreidemarkts! Wie die geoelten Kugelblitze flitzten wir bis zum Schwarzenbergplatz, zwischen Autos und Radlern und Bussen und Lastwagen und allen durch, aber dann geht&#039;s ja bekanntlich bergauf. Schnauf. Schnauf. Aufgrund des Blackouts weiss ich jetzt nimmer so genau, was dann passierte, auf jeden Fall waren wir auf einmal bei der nicht uninteressanten Ankerfabrik, wenn man auf Industriearchitektur steht. Leider konnte ich nicht viel fotografieren, weil auf Rad von M. aufpassen (der es sehr fein fand, dass er nicht staendig ab- und aufsperren musste) und generell eher ueber Kreuz schauend mit sauerstoffleerem Gehirn. Nach der Ankerfabrik: Sense, nischt. Per Handy: Hallo, M., bin frei beim Anker. Rueckmeldung: Warten beim Suedbahnhof. Wir eher Belvedere, weil so ein anarchischer Radkurierheld laesst sich ja keine Vorschriften machen. Dort dachte ich mir: Eigentlich eh nicht schlecht, so ein Kurierleben. In der Sonne rumschlunzen, Touristen anschauen. Dann reden wir ueber SVA und Aerztekammer und eigentlich doch eher ein Schas, das Radkurierleben. Weil einmal praktischer Arzt, 2 Stunden Lohn gaga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gEtsEAXI/AAAAAAAABqU/HNs8DOWCzr0/s640/P7051795.JPG&quot; title=&quot;Er darf raus&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gEtsEAXI/AAAAAAAABqU/HNs8DOWCzr0/s640/P7051795.JPG&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gHawz7sI/AAAAAAAABq0/bQ-RkdhDreU/s640/P7051801.JPG&quot; title=&quot;Pause!&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gHawz7sI/AAAAAAAABq0/bQ-RkdhDreU/s640/P7051801.JPG&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gKCIM3bI/AAAAAAAABrQ/suiiLhWSe0M/s640/P7051808.JPG&quot; title=&quot;Naechster Auftrag&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gKCIM3bI/AAAAAAAABrQ/suiiLhWSe0M/s640/P7051808.JPG&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schliesslich: Bimmel, Fuhre. Auf zum Tonstudiokollektiv Marx in der Arbeitergasse. Die sind so cool dort, da gibt&#039;s sogar einen eigenen Haken an der Mauer neben der Tuer fuer Radkuriere, wo man Radl ansperren kann. Einladen, weiter in den Zweiten, aber halt! Kurz noch eine andere Fuhre dazwischen, wieder Graphikdesignerstudioscheiss in einem Innenhofbuero im 5. abholen und an der Schoenbrunnerstrasse bei Filmproduktionsstudioscheiss wieder rauswerfen. Und dann auf zum ATV: Auf der Wienzeile: 1000 Autos parken mit laufendem Motor herum, das einzige, was sich bewegt: Ein Radkurier und ein verzweifelt strampelnder Escortservicemann, der probiert, halbwegs mitzukommen. Am Ring dann: Palaestinenserprotest, freie Fahrt auf der Fahrbahn fuer uns bis zur Absperrung! Dann uebern Kanal, und waehrend ich verschwitzt schnaufend vorm ATV warte, kommt grad so eine 1,85m-Frau mit Haarschnitt fuer 300 Euro raus. Oh Glamour!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gKs2eIBI/AAAAAAAABrU/iQOKGwXGzfE/s640/P7051809.JPG&quot; title=&quot;Tonstudiokollektivbobos&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh3.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gKs2eIBI/AAAAAAAABrU/iQOKGwXGzfE/s640/P7051809.JPG&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh4.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gLJs5MjI/AAAAAAAABrY/AX-_xRpBPcw/s512/P7051810.jpg&quot; title=&quot;Kurierfreundlich&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gLJs5MjI/AAAAAAAABrY/AX-_xRpBPcw/s512/P7051810.jpg&quot;  width=&quot;72&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann noch Herminengasse, ebenfalls 2., hier fuehre ich durch die Einbahnen und verwinkelten Wege, ganz stolz auch was beitragen zu koennen (ob die eingebetteten Irakjournalisten auch ab und zu eine Granate in Menschenmengen werfen, nur damit sie nicht immer nur dumm rumstehen, waehrend die richtigen Maenner ihre Arbeit machen?). Dann wieder: Tothose. Laut M.: Atypischer Tag. Weil normalerweise hast du da zwei, drei Ladungen gleichzeitig drin, schupfst hoffentlich die richtige raus am richtigen Ort und kannst net mal aufs Klo gehen. Und dann noch die ORF-Fahrten zum Kueniglberg, und dann noch die furchtbaren Bezirke 23, 22 und 21. Aber halt Zwickltag und Freitag nachmittag, da ist ab 3, 4 immer weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh4.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gMWM4AVI/AAAAAAAABrk/eH5lXp7byNM/s640/P7051813.JPG&quot; title=&quot;Hier bewegt sich nur der Kurier&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh4.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gMWM4AVI/AAAAAAAABrk/eH5lXp7byNM/s640/P7051813.JPG&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gM7sHK4I/AAAAAAAABro/ZL_B_IYS5AE/s512/P7051814.jpg&quot; title=&quot;Klingelsuche&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gM7sHK4I/AAAAAAAABro/ZL_B_IYS5AE/s512/P7051814.jpg&quot; width=&quot;72&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schluerfen ein Kaffeetscherl am Karmelitermarkt und radeln am Donaukanal auf und ab, aber dann: Bimmel! Und ab geht&#039;s. Mir brechen fast die Beine, weil ganz schlimm: Rumsitzen, Muskeln kuehlen aus, man raucht die eine oder andere, und dann auf einmal von 0 auf 180 losrasen, dass die Kette kracht. Durch den 1., links und rechts vorbei an Touristen, Taxis und anderen Trotteln, durch den 9., da geht&#039;s schon hinauf, und dann, urpeinlich, muss ich das Hinterrad vom M. davonlassen und er schafft wegen mir Wuerstel eine Ampelphase nicht. Aber dann sind wir eh im 17., beim Dorfilm, M. laedt ein, ich steh draussen herum und warte darauf, dass ich mir wieder vorstellen kann, wie man so schwierige Aufgaben wie 1 + 1 zusammenzaehlen irgendwie angehen koennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a   rel=&quot;lightbox&quot; href=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gN7bTooI/AAAAAAAABrw/0PXd564febM/s640/P7051816.JPG&quot; title=&quot;Hier wohnen Filmkreativschaffende&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://lh5.ggpht.com/_z_B4NrR-wHw/TA5gN7bTooI/AAAAAAAABrw/0PXd564febM/s640/P7051816.JPG&quot;  width=&quot;128&quot; height=&quot;96&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zur Mariahilferstrasse, abladen und dann wieder Downtime, diesmal ins Buero beordert. Dort ist auch nicht viel los, aber W. kommt vorbei, weil er unsere Raeder draussen gesehen hat und das nutze ich als Ausrede, um meine Schicht um 17:00 zu beenden. Nicht ohne, so ein Radkuriertag! Auch wenn&#039;s nicht einmal ein halber war, aber meine Haxen taten weh, und ein Essen oder zwei waren auch schon dringend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt waer Zeit fuer das Gedankenvolle Fazit, fuer Lehren, die der Schreibende gezogen hat, fuer Einsichten, die Leserlebenswelten fuer immer veraendern. Aber nein! Hier nur kurz: Erstens: Fuer das bisserl Stundenlohngeld muss man ordentlich arbeiten. So arg riskant fand ich es nicht - man tut halt nicht immer stehenbleiben wenn rot, aber jetzt auch nicht New-York-Style in den Querverkehr stuermen. Zahlt sich auch net aus, aber staendig Stehenbleiben-Weiterfahren, das zehrt halt doch ordentlich an den Wadeln, also wird halt einfach ueberquert, wenn nix kommt. Die Autofahrers fand ich eigentlich nicht so arg, sogar sehr geduldig und unaufgeregt. Ein paar Mal musste ich halt hinterm Martin herhecheln, wo es sich bei mir halt schon etwas knapper ausging als bei ihm, aber bis auf den einen Taxler, kein Hup, kein Murr, ein wenig bremsen, dann konnten sie ja eh wieder normal weiterkurven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zweitens: Wie zahlt sich das aus? M. kriegt einen - zugegebenermassen eh nicht fuerstlichen - Stundenlohn und hat in 4.5 Stunden 7 Fuhren gemacht. Zu 5, 6 Euro pro Stueck. Ohne die Ton-Film-Graphik-Leute waer gar nix mehr los, und selbst da hab ich den Verdacht, dass die vieles schon per Internetz machen koennten, es sich halt aber noch so gehoert, dass man einen Radkurier losschickt (wirkt auch viel wichtiger und ist viel stilvoller als ein FTP-Upload).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und drittens: Es macht am Abend noch ganz schoen Aua, so ein Radkuriertag. Und wenn nicht gerade die Sonne lacht, sondern man im Winter im fahlen Licht der Strassenlampen bei Regen, Nebel und verspaeteten Pendlern um 8 Uhr frueh durch die Stadt heizen muss fuer kaum ein Geld, dann ist&#039;s mit Lustig auch nicht so viel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soda, das sind jetzt eh schon viel zu viele Woerter fuer so ein bissi Erlebnis. Aber spassig war&#039;s, danke M.! 
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    <pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:51:12 +0200</pubDate>
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    <title>GlobalGutz Pics</title>
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    Ein Experiment mit Picasa-Slideshow. Flickr will gern $$$ sehen fuer mehr als 200 Fotos -&gt; Fail!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; flashvars=&quot;host=picasaweb.google.com&amp;hl=en_US&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=http%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2Fh3kker%2Falbumid%2F5349764190550080385%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Den_US&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/go/getflashplayer&quot;&gt;&lt;/embed&gt; 
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    <pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:09:41 +0200</pubDate>
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    <title>Szene-News</title>
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    Es ist wieder angerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://kurier.at/interaktiv/blog/radlergeschichten/1917431.php&quot;&gt;http://kurier.at/interaktiv/blog/radlergeschichten/1917431.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wor saugeil, ois beide!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Kurier kaun net moi Trackbacks. WTF? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Jun 2009 22:15:17 +0200</pubDate>
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    <title>Beziehungsstudien @ kurier</title>
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    In 15 Minuten zusammengetippt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kurier.at/interaktiv/blog/radlergeschichten/324768.php&quot;&gt;http://www.kurier.at/interaktiv/blog/radlergeschichten/324768.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal gespannt, wie lang man das Thema noch melken kann. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Jun 2009 22:40:59 +0200</pubDate>
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    <title>Huch!</title>
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    Wahnsinn, das arme Blog hier ist ganz staubig und verrostet. Beim Aufruf des Eintrageintippformulars konnte ich es direkt knarren und aechzen hoeren, als es sich der Server aus der mueden Festplatte sog und, ich schwoere, ganz viele empoerte Spinnen krabbelten kurz ueber den Bildschirm ins rettende Dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem vernachlaessigten Blog ist es ja so wie mit alten Bekannten, die man schon lang nimmer angerufen hat. Man nimmt es sich immer vor, es vergeht immer mehr Zeit, und wenn die URL im Adressleisten-Autocomplete zufaellig auftaucht, dann sagt man sich: jetzt aber bald einmal wieder, aber es ist einem dann zu peinlich. Und wenn man sich ueberwunden hat, dann verbringt man unnoetig viele Worte damit, sich zu entschuldigen und zu erklaeren, so wie ich jetzt hier. Also, Ausrede #1: Ich bin ja jetzt in den Kreis der A-Listen-Blogger aufgenommen worden, als die viel zu nette G. in einem kurzen Zusammenbruch der Kritikfaehigkeit der zufaellig mit einem mir sowieso unerklaerlichen Inspirationsschub koinzidierte, mich an den Kurier verzuhaelterte. Mit diesem Statusschub verbundene Verpflichtungen (haupts. Koks &amp;amp; Nutten, mehr darf ich nicht erzaehlen) nagen natuerlich ebenfalls am Zeitkonto. Und nein, ich lasse mir diese Aussrede nicht von der Tatsache verderben, dass mir eh die meiste Zeit ueber fad ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, viele Worte, aber was gibt&#039;s wirklich bloggenswertes? B. hat eben ganz nett von einem globalen Abziehbild des Fixiefahrers gesprochen. Das hat mich an die tausendmillionen Stahlrahmenrennradfahrer in Zuerich erinnert (mehr als hier, auch einige wirklich feine Radgeschaefte), und daran, dass ich heute mein Spiegelbild im Vorlaufstrassen-Edelbobotempelspar gesehen habe. Es gab einen peinlichen Moment, als wir uns an nebeneinanderstehenden Verkehrszeichen beim An- respektive Abschnallen unserer italienischer Stahlrahmenrenner bemerkten, die Kuriertasche des anderen sahen, das Maokapperl nach oben schoben und kurz, so wie&#039;s die Dramaturgie vorschreibt, grimmassenschneidend herauszufinden versuchten, ob da nicht tatsaechlich ein Spiegel da ist. Nein, war er nicht, und ich dampfte frustriert ab. Naja, wenigstens hatten sowohl Rad als auch Kuriertasche unterschiedliche Farben, und ausserdem hat er sich sicher nicht die Pepperidge Farm Double Chocolate Chunk Cookies gekauft, sondern die mit Macadamia-Nuessen (obwohl die auch nicht schlecht sind). Ist doch oed, wenn man seine Uneinzigartigkeit so brutal vor Augen gefuehrt bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A pros pos, Vorlaufstrassen-Edelbobotempelspar. Zu besseren Zeiten mit besserem Wetter wurde ich da von einer nicht unhuebschen Radfahrerin recht freundlich &amp;amp; froehlich angelabert, was ich in meiner unnachahmlich-schlagfertigen Art natuerlich mit einem Haha. Aeh. Ja. Tja. beantwortete, bevor ich mich dann drin hinter der Katzenfutterpyramide versteckte und aengstlich hervorlugte, ob sie eh schon weg ist. Seit kurzem geh ich da jetzt jeden Tag um die selbe Zeit hin und schaue, ob sie wieder da ist, weil letzte Woche ist mir eine Antwort eingefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter geht&#039;s im unkontrollierten Gedankenstrom. Wer &lt;a href=&quot;http://www.copenhagencyclechic.com/&quot;&gt;Copenhagen Cycle Chic&lt;/a&gt; noch nicht kennt, dem seien die taeglichen Fotos von stylischen Menschen mit Stoeckelschuhen, Handtaschen, Wollmantel und Regenschirmen auf 25kg-Raedern mit Kotfluegel und Klingel ans Herz gelegt, quasi als Erholung vom verschwitzen Fixie-Messenger-Einheitslook, der sich eh immer breiter macht. Hat irgendwie was. Jedenfalls muesste man ein Vienna Cycle Chic-Konkurrenzprodukt noch verschaemt hinter vorgehaltener Hand verstecken, wenn man die gestern gesichtete Radlerin als repraesentativ fuer diese Clique annimmt. Das mit den Stiefletten hat schon gepasst, aber die Edeljeans in die Socken stecken, das war dann doch nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Wetter ist ja schon eher nicht so toll, muss ich anmerken. Wie leergefegt sind Donaukanal &amp;amp; Ringradweg, und ich bereue all die grossen Worte ein wenig, die ich so grosszuegig ueber die vielen, vielen Neoradler heuer ergossen habe. Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Ausruestung, my ass. Dass man von aussen nicht nass wird, heisst noch lange net, dass es Spass macht. Zumindest nicht das Aufsteigen und Losfahren. Wenn man dann unterwegs ist, geht&#039;s eh. Es wird recht mollig warm unter den vielen Schichten, durch den Regen zu strampeln als einziger harter Knochen unter lauter Luschen gibt auch einen Motivationsschub. Viel mehr Autoverkehr bei Schlechtwetter (oder bild&#039; ich mir das nur ein?) bedeutet an endlosen Kolonnen vorbeizucruisen und sich gut fuehlen dabei. Schneefahrten koennen sogar richtig lustig werden. Ich will jetzt aber nicht zu viele ermutigen, das ganze Jahr durchzufahren, wenigstens ein paar Wochen lang will ich die Radwege fuer mich allein haben, danke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das waren nur ein paar Schnippsel, die ich da gach hinwerfen konnte. Ich weiss echt nicht, wie es hier weitergehen soll. Aus dem ohnehin nur spaerlich tropfenden weil total verkalkten Inspirationshahn kann ich kaum ein einziges kleines Kaesebloegchen fuellen, geschweige denn zwei anspruchsvolle hochgeistige Publikationen wie Baumtraenzer und die Radlergeschichten (jaja). Vielleicht sollte ich die persoenlichen Betrachtungen, Selbstbezichtigungen &amp;amp; Publikumsbespassungen hier lassen, und im Kurier als Professor Dr. Hekker, amtlich beeideter Experte fuer sowieso alles Zweiraedrige die ungewaschenen Massen belehren? Oder hier quasi die Ideen gaeren lassen, um sie dann in ihrer endgueltigen glanzvoller Pracht einer staunenden, breiten kurierlesenden Oeffentlichkeit zu praesentieren? (Ich bin mir ja nicht zu schade, Sachen zwei- oder mehrmals zu verwenden. Erst Teern und Federn und aus der Stadt gejagt werden sind fuer mich untruegliche Zeichen, dass der Witz jetzt wirklich ein wenig angeschimmelt ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird sich weisen. Jetzt ist naemlich die Badewanne voll, und ich muss aufhoeren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Sep 2008 22:09:31 +0200</pubDate>
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    <title>Le Frogblog</title>
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            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
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    Quasi als Gegenbewegung zum Bild des schwitzenden Radkuriers, der mit Knickerbocker, salzverkrustetem Dead-Kennedys-T-Shirt, Dreckstreifen am Ruecken und Buegelschloss im Guertelhalfter mit Hoellentempo auf dem unpraktischsten aller Raeder (Fixie) zwischen den Autos herumkurvt, gibt es ja so eine Art Slow-Bike-Fraktion. Stil geht vor, Stoeckelschuhe statt Klickpedalen, Gepaeckkoerbchen statt Schweissruecken durch Rucksack, Kotfluegel statt nassem Hosenboden, Versace statt Rapha. Ob die dann auch zwischen zwei Muellcontainern von notgeilen Fixie-Radlerinnen vergewaltigt werden, traue ich mich nicht zu beurteilen, aber so lang diese Frage nicht geklaert ist, zaehle ich mich hoffnungsfroh eher zur ersteren Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wen wundert&#039;s, in Frankreich ist das anscheinend ganz gross. Schon seit Jahren machen es die franzoesischen Profis vor, dass es auch auf so einem hektischen Rennen wie der Tour de France wichtiger ist, man nimmt die Sache gemuetlich, rollt durch die Landschaft, bleibt ab und zu auf ein Glaeschen Pastis und etwas Foie Gras stehen, als dass man gewinnt. Langsam, genussvoll, stilvoll untergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade heute stiess ich auf ein Frogblog mit vielen Bildern. Ich verstehe zwar null Franzoesisch, aber manche brauchen ja kaum eine Erklaerung, so wie dieses hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bikeinthecity.com/images/leah03.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schoen - eine gewagte Darstellung des groessten Gefahrenpotentials im Strassenverkehr. Frei erfundene Statistiken sagen, dass pro sonnig-warmen Tag 97 maennliche Radfahrer toedlich verungluecken, weil sie gegen einen Baum, Hydranten oder fettleibigen amerikanischen Touristen krachen. Immerhin, berichten Rettungskraefte, haben sie ein Laecheln im Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://bp0.blogger.com/_kSNVKrktKUQ/SIhCHScpKbI/AAAAAAAABt0/Ofi2keUdtBA/s1600/leah_bikeinthecitycom.PNG&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beweist aber wieder, dass ich nur Blicke fuers wesentliche habe. Ich meine, Frankreich ist anders, aber die Kurbel auf der linken Seite? Das geht doch etwas weit. Aber es scheint durchaus verbreitet zu sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bikeinthecity.com/images/pluie-velib.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
usw. usf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ein Bild gibt es, das ich aus vollem Herzen unterstuetzen kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.bikeinthecity.com/images/ma-main.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir zwar ums Verrecken nicht vorstellen, was das heissen soll, was die Frau sagt, aber sie wirkt entspannt, cool und laesst sich vom boesen, gestressten Autisten nicht aus der Ruhe bringen. So soll es sein. Sollen die doch in ihren Blechdosen vor sich hindampfen, wenn sie meinen, dass sie das gluecklich macht. Ich bezweifle das ja, weil wenn man staendig so kurz vorm Ueberkochen ist, kann man nicht zufrieden sein. Irgendwas laeuft da falsch. Lasst sie hupen und fluchen und sich aergern, draussen am Rad ist&#039;s viel netter, vor allem, wenn die Sonne scheint. Bringt doch nix, wenn man sich aufregt. Im Strassenverkehr ist sowieso jeder unfaehig (alle ausser mir), faehrt zu schnell (alle ausser mir) und gefaehrdet vorsaetzlich alle anderen (mich besonders). Mit etwas Zen laesst sich der Alltag viel leichter bewaeltigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muesste ich nur noch entraetseln, was sie wirklich sagt zu dem Autofahrer, damit ich das verinnerlichen kann. &quot;Mein Schuhband ist offen&quot;? Nein, sie hat ja Stiefletten an. &quot;Mein Rad hat leider weder Kette noch Zahnkraenze, deswegen stehe ich hier so rum und wuerde gern von Ihnen mitgenommen werden?&quot; Hm, zu lang. Ach, ich weiss: &quot;Red&#039;s ma in a Sackl und stoell&#039;s vor die Tia&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere Bilder: http://www.bikeinthecity.com/) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:24:55 +0200</pubDate>
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    <title>Eine Idee geht um die Welt</title>
    <link>http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/247-Eine-Idee-geht-um-die-Welt.html</link>
            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
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    Wenn ich einen Werbespot drehen muesste, dann wuerde der mit einer Einstellung anfangen von einem aufgeregt springinkerlnden Bobo, der sein neues, altes Stahlrahmenrennrad erklimmt, unterlegt von klangvoller Frohgemutmusik. Dann in schneller Montage, waehrend die Akkorde sich zunehmend in Disharmonie aufloesen: Bobo mit verkrampfenden Haenden versucht, die Bremsen von oben zu greifen, Bobo tritt wackelig bei der Ampel an, Bobo wird von schnittigem Fahrradkurier vom Radweg gedraengt, Bobo sitzt gebueckt und schnaufend in Unterlenkerhaltung auf seinem Rennrad. Dann wird es Abend, er steigt vor der Strandbar Herrmann ab, und kommt drauf, dass er sich nicht mehr aufrichten kann vor lauter Kreuzweh, gebueckt und gedrueckt, mit steifem Genick, haengt er herum und ist der Ziel des Spotts all seiner Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, Auftritt Prof. Dr. Hekker, zueckt den Rohrschneider aus dem Guertelhalfter, in Nullkommanix ist der Lenker gedreht und abgeschnitten! Und siehe da, auf dem Bobogesicht breitet sich ein Grinsen aus, wenn er sich auf das Rad schwingt und in angenehmer Haltung davonbraust in den Sonnenuntergang, die Bremsen fest im Griff und jubelnde Massen entlang des Radwegs, er bremst sich elegant vor seinem 200 m&lt;sup&gt;&lt;small&gt;2&lt;/small&gt;&lt;/sup&gt;-Loft ein und zu einer gymnastischen Liebesszene wird abgeblendet. Und dann, ueber den ganzen Schirm:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flop and Chop macht Radl Top!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe eine Zukunft voller Reichtum fuer mich. Dumm nur, dass das ganze so einfach ist, dass es 2 komplette n00bs in einer gemuetlichen Abendsession schaffen, und das, wie ich finde, gar nicht so schlecht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/photo.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:96 --&gt;&lt;img width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/photo.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/photo-1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:97 --&gt;&lt;img width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/photo-1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/photo-2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:98 --&gt;&lt;img width=&quot;83&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/photo-2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(B. hat natuerlich bessere Fotos gemacht, vielleicht stellt er sie dieser bescheidenen Publikation ja zum Selbstkostenpreis zur Verfuegung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde es nur interessant, wie sich solche Sachen verbreiten. Irgendwer faengt damit an, vielleicht wird er belaechelt. Vielleicht denken sich seine Freunde: Der spinnt doch, jetzt schneidet der den schoenen Lenker ab! und machen eine Krisensitzung, wo beschlossen wird: Naja, macht ja nix, solang er sich kein Liegerad kauft, ist&#039;s mit der geistigen Gesundheit nicht so dramatisch. So faehrt er halt ein wenig herum und erklaert jedem warum und wieso und wie cool das ist. 100 Leute sehen&#039;s und sagen: Da sollte jemand was machen, das arme Rad. Aber vielleicht sieht&#039;s einer und denkt sich: Bam, oida, saugeil. Usw. usf. Und wenn dann die kritische Masse erreicht wird, dann geht&#039;s ganz von selbst mit dem Hype. Ganz ohne Werbekampagne hat der Trend den Atlantik ueberquert, dank Internet vielleicht ein wenig schneller als damals der Erdapfel. Mittlerweile ist es allgemein bekannte soziale Norm, dass das nicht nur praktisch ist, sondern auch enorm schnittig aussieht. Selten regen sich noch abweichende Meinungen oder dubios gerunzelte Stirnen(?), kaum einer traut sich noch fragen: Za wos? Ich wurde, Schmaeh ohne, ganz ehrlich, sogar schon beim Genuss einer Pizzaschnitte auf der Mariahilferstrasse ruede unterbrochen von einem Maedl mit einem sehr feinen F. Moser-Renner, die sich erkundigen wollte, ob ich das selber gemacht, und wo man das tun, und super und sowieso und ueberhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustig ist nur, dass auf einmal alle das schon vor 10 Jahren gemacht haben wollen, oder gar 20. Das glaube ich allerdings nicht, meiner Meinung nach wurde man in diesen dunklen, vorvernuenftigen Zeiten kurzerhand aufgeknuepft fuer eine solche Haeresie. Allerhoechstens gab es irgendwo klandestine Treffen auf Waldlichtungen im Schutz der Dunkelheit, wo dann das verraeterische ratzratzratz der Eisensaege durch laute NDW-Musik oder spaeter Ibiza-Techno verschleiert wurde. Aber Herumfahren damit in aller Oeffentlichkeit, damals, als noch die strengen Waechter der Rennradetikette in weissen Socken und Wolltrikots mit eiserner Hand das Land im Griff hatten? Nie und nimmer! Bitte, wer damals den Aufdruck auf dem Reifen nicht auf Ventil und Beschriftung der Nabe ausrichtete, der wurde gnadenlos mit einem Bremszug erdrosselt. Schon alleine wenn der untere Teil des Lenkers nicht genau parallel zum Boden stand, wurde man mit einem Jahr Sitzleder einschmieren fuer den ganzen oertlichen Radclub bestraft. Aber niemand kann die Fackel der Aufklaerung aufhalten, die dieses dunkle Zeitalter nun endlich erhellt, und die Freiheit, seinen Lenker abzuschneiden, ist mittlerweile von der UNO garantiertes Menschenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffentlich kommen diese Fundamentalisten nicht wieder unter dem Stein vor, unter dem sie sich jetzt verkrochen haben. Ich befuerchte Hassprediger in dunklen Hinterhof-Radwerkstaetten, die im Namen Fausto Coppis zu Selbstmordanschlaegen aufrufen und dafuer versprechen, dass 76 fabriksneue Campagnolo-Record-Schaltgruppen im Himmel warten. 
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    <pubDate>Thu, 17 Jul 2008 09:48:08 +0200</pubDate>
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    <title>Indiana Hekker und der Fluch des Faerbenden Sattels </title>
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
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    Wir erreichten die Hochebene von Ashkalant, als der Tag sich seinem Ende zuneigte. Die brandrote Sonne beschien in der Ferne den Berg Maskalot, der sich schroff und bedrohlich erhob, seine drei Gipfel am Himmel kratzend, wie sie es seit tausenden, ja Millionen von Jahren machten. Ich bedeutete den Traegern, meine Saenfte abzusetzen und erhob mich. Ich streckte meine Beine etwas, sie waren ganz steif vom stundenlangen Sitzen, waehrend ich die schmalen Ziegenpfade in dieser gottverlassenen Gegend hinaufgetragen wurde. Unsere treuen Diener legten sofort ihre schwere Lasten ab und liessen sich nieder, im Stil der Eingeborenen auf ihren Fersen hockend. Ich bemerkte aber ihre Unruhe, denn ihr unzivilisertes Geschnatter klang aufgeregt und nervoes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ist das unser Ziel?&quot; fragte mein junger Gehilfe mich, der zwar strebsam und gewissenhaft war, aber doch manchmal schwer von Begriff. &quot;Ja&quot;, antwortete ich, &quot;der Berg Maskalot, und wenn du genau hinsiehst, dort an der Westflanke, kannst du den Felsvorsprung erahnen, wo die Assassinen-Burg steht, die wir studieren wollen.&quot;. Ich schnippte mit den Fingern, und der Obertraeger brachte mir meine 18 Uhr-Zigarre. &quot;Sahib!&quot;, sprach er mich an, &quot;Meine Leute sind beunruhigt!&quot;. Jahre des intensiven Studiums mit Rohrstockhieben hatten ihn unsere Sprache gelehrt, etwas, das seinem Volk nicht leicht faellt, lebten sie doch seit Jahrtausenden abgeschieden in entfernten Bergtaelern und wissen nichts von Zivilisation und Kultur. &quot;Ich merke es&quot;, sagte ich, &quot;Sie wollen in der Nacht die Wache verdoppeln und wuerden gerne das Heilige Feuer von Vishna im Lager entzuenden. Es soll Ihnen gewaehrt werden.&quot;. &quot;Sahib, Ihr wisst wie immer alles, Ihr seit weise und einsichtig.&quot; Er entfernte sich, um den Aufbau des Nachtlagers zu ueberwachen und mit dem Koch den Menueplan des Abends zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sie sind zu nachsichtig! Dieser furchtbare Aberglaube! Wie kann man so etwas nur unterstuetzen?&quot; rief mein Assistent aus. Ich blickte ihn boese an, denn ich werde nicht gerne kritisiert. &quot;Jung bist du, und keine Ahnung hast du, was es gibt zwischen Himmel und Erde. Sieh dich um!&quot; Er tat wie geheissen, aber sein blanker, duemmlicher Gesichtsausdruck verriet, dass er nichts kapiert hatte. Er wuerde wohl ein paar Hiebe mit der Weidenrute brauchen heute Nacht im Zelt, dachte ich, aber sagte: &quot;Was du weisst... &quot; (und eine Kuh scheisst ist das selbe, aber ich sprach es nicht aus) &quot;Was siehst du hier?&quot; - &quot;Nichts!&quot; - &quot;Ja eben! Eine fruchtbare Hochebene, aber keine Tierherden, keine Bauern, keine Doerfer, keine Sessellifte, Schihuetten oder Discotheken! Hier regieren die Geister der Assassinen, denn obwohl es noch 3 Tagesmaersche sind bis zur Burg, waren sie doch die Herren dieses Gebirges, und sie sind es bis heute. Jeder der ihr Andenken verletzt, der versucht, sich hier niederzulassen, der hat es bereut.&quot; - &quot;Pah! Alles Aberglaube!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seufzte. &quot;Junge, ich erzaehle dir jetzt was.&quot; Er blickte mich erwartungsvoll an, doch ich bin ein Meister der Dramatik. Ich zwirbelte meinen Schnurrbart, nahm den Tropenhelm ab und pochte mit meinem Gehstock mit dem Elfenbeingriff auf den Boden. &quot;Als ich in deinem Alter war...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzaehlte ich ihm diese Geschichte: Frueher, noch bevor ich einer der renommiertesten Innenarchitekten wurde, der die beruehmtesten und sagenumwobensten Tempel und Ruinen auf der ganzen Welt studierte, in dieser dunklen Zeit wurden Radfahrer als Uebermenschen gefeiert. Nicht nur das, sogar als Goetter wurden sie von manchen bezeichnet. Man mag darueber schmunzeln, aber so falsch lagen die Leute gar nicht. Denn eines Tages gab es einen Jungprofi, der fuhr sein erstes richtiges Rennen, und es war kein schoenes. Er lag in Fuehrung, als es zu donnern begann. Blitze zuckten nieder, ein furchterregender Wind kam auf. Die Wolken brachen auf, und sintflutartige Regenguesse ueberschwemmten das Land. Und trotzdem fuhr er weiter, fuhr das Rennen seines Lebens. Seine Verfolger wurden zerstreut, zerruettet vom Regen und viele gaben entmutigt auf, aber er, er radelte weiter, noch 20 km, noch 15 km, seine Gesicht zur Grimasse verzerrt, wischte er sich ab und zu das Wasser aus den Augen, aber er fuhr und fuhr, noch 10 km und noch immer hatte er 2 Minuten Vorsprung. Der Wind blies orkanartig von vorne, manchmal taumelte er von einer Strassenseite zur anderen, wenn er wieder erfasst wurde. Hinten kaempften sie, noch 90 Sekunden Vorsprung, noch 60 Sekunden, aber er gab nicht auf. Und dann bog er in die Zielgerade ein, blickte sich um, wusste, dass er gewonnen hatte und er fuhr ueber die Linie mit hochgerissenen Armen und alle Zuschauer jubelten und klatschten und johlten und freuten sich. Doch als er vom Rad stieg, sahen sie, dass seine Radhose hinten komplett braun war - und es brach Gelaechter aus. Sie zeigten mit den Fingern, stupsten sich mit den Ellbogen an, klopften sich auf die Schenkel. Dabei hatte nur sein Sattel abgefaerbt, aber aus dem grossartigen Triumph wurde Schmach, Schande und Beschaemung. Da richtete er die Augen gen Himmel, hob noch einmal die Arme, doch nicht aus Freude, sondern um die maechtigen Goetter des Radsports zu beschwoeren: Oh Fausto Coppi, oh Gino Bartali, oh Ferdi Kuebler, oh Jacques Anquetil! Verflucht sollen sie alle sein, die hier lachen, verdammt in alle Ewigkeit! Ihnen soll die Kraetze aus den Ohren wachsen und der Eiter aus dem After fliessen, und verflucht sein soll dieses Rad, das mir diese Schande beschert hat, und jeder, der es faehrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam es, dass ich Jahre spaeter ein unglaublich guenstiges Rad aus dem Internet ergatterte, und ich war hocherfreut. Kaum gefahren war es, aber sehr vernachlaessigt, und ich liebte es. Ich hegte und pflegte und reparierte es, und ich war gluecklich. Aber jedes Mal, wenn ich es fuhr und sich der Himmel verduesterte, die Wolken quollen und der Donner grollte, wenn der Regen dann herunterstroemte, da faerbte mir der Sattel die Hosen bunt. Egal, welchen Sattel ich verwendete, und ich montierte viele, ich hatte faerbige Hosen. Tuerkis, Rot, Blau, Gelb, Schwarz, ganz egal. Plastiksattel, Stoffsattel, Gelsattel, Ledersattel, anatomischer Sattel. Es half nichts. Hose um Hose war ruiniert, und jedes Mal lachten die Menschen und deuteten mit den Fingern auf meinen bunten Hintern. Und so blieb mir nichts anderes uebrig, als den Fluch weiterzugeben und einen neuen dummen, leichtglaeubigen Menschen zu finden, der nichts hielt von Fluechen. Er fand sich, und soweit ich weiss, geschah es in einer stuermischen Nacht, als die Goetter besonders zornig waren, weil die Deutschen im Fussball gegen die Tuerken gewannen, dass er im stroemenden Regen mit einem Pavianarsch durch endlose Rudel von feierenden Scheipies zu Fuss durch die Stadt wandern musste, weil ihm der Hinterreifen von Glasscherben zerfetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/P6265332.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/P6265332.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/P6265331.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:76 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/P6265331.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a  class=&#039;serendipity_image_link&#039;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/P6265330.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:75 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/P6265330.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Und jetzt siehst du&quot;, schloss ich meine Geschichte ab, meinen staunenden Assistenten hatte ich sichtlich beeindruckt. &quot;Der Aberglaube mag uns zivilisierten Menschen altmodisch und ueberkommen erscheinen, aber es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns ertraeumen koennen.&quot; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Jun 2008 13:03:27 +0200</pubDate>
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    <title>So kann's auch gehen</title>
    <link>http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/230-So-kanns-auch-gehen.html</link>
            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    Nachdem der Eintrag &lt;a href=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/227-Ein-Biss-in-den-Allerwertesten....html&quot;&gt;ueber meine kurzfristige Verwandlung in einen rettenden Radreparatur-Engel&lt;/a&gt; fuer so viel Diskussion gesorgt hat, dass er einen festen Platz in den Top10 der meistkommentierten Artikel gefunden hat, muss ich dieses Fundstueck aus dem Interweb praesentieren. So koennen solche Geschichten naemlich auch enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bp2.blogger.com/_wb8bAl1P-N0/SD_tVoR_2KI/AAAAAAAACXM/Eh5gObDpmzs/s1600-h/Pump+It+Up.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://bp2.blogger.com/_wb8bAl1P-N0/SD_tVoR_2KI/AAAAAAAACXM/Eh5gObDpmzs/s400/Pump+It+Up.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bike juice&quot; gefaellt. Aber Achtung, es geht noch weiter. Nur sollten zart besaitete Seelen lieber nicht hinlesen - es wird dann doch etwas expliziter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bp1.blogger.com/_wb8bAl1P-N0/SD_uGYR_2LI/AAAAAAAACXU/s4D6_HEQKrc/s1600-h/Pump+It+Up-1.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://bp1.blogger.com/_wb8bAl1P-N0/SD_uGYR_2LI/AAAAAAAACXU/s4D6_HEQKrc/s400/Pump+It+Up-1.jpg&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh weh. Da hab ich was verpasst. Oder sollte ich doch nach New York ziehen, die Naehnadel immer am Mann, um Instant-Patschen zu induzieren, wenn eine huebsche Frau am Fixie meinen Weg kreuzt? Aber wie hoch sind meine Chancen? Ich meine, 1. hab ich den Schlauch selber schneller gewechselt, als eventuelle hilfreiche Verfuehrerinnen &quot;Reifenheber&quot; sagen koennen, 2. wer durchschnittliche Messenger-Bags kennt, weiss, dass der beteiligte Partner wahrscheinlich mit Spinnweben am Boden festgewachsen ist, bevor man da drin sowas kleines wie ein Kondom findet (abgesehen davon, dass es von Multitool, Luftpumpe, Ersatzspeichen, Reserveketten und anderem herumfliegenden Truemmern wahrscheinlich schon so perforiert ist, dass man genauso gut ohne kann). Aber der 3. und wichtigste Grund, warum mir sowas sicher nicht passiert, ist das riesige &quot;Please look after this bear! Thank you.&quot;-Schild, das ich um den Hals trage, und das nur fuer Frauen sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A pros pos, und vollkommen unpassend zum Thema des Blogs: Habe gerade entdeckt, dass der Paddington Bear am 13. Oktober 1958 erstveroeffentlicht wurde - eine Geburtstagsparty waere angebracht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern habe ich auch meine ersten Lenkerbandwickelversuche gemacht. Rechts war ich noch sehr vorsichtig und es sieht tatsaechlich nicht so uebel aus. Aber links konnte ich es dann schon, und wickelte frisch und froh drauf los - Auweia. Katastrophe ist kein Ausdruck. Zum Glueck hatte ich gleichfarbiges Isolierband bei der Hand, sodass ich die groebsten Schnitzer mehr oder weniger unauffaellig ausbessern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, um diese zufaellig zusammengewuerfelte Kombination von Absaetzen zu perfektionieren: Ich brauch einen neuen Sattel. Dringend. Dieses seltsame grausige Kunstfaserdings in Unfarbe ist nicht nur ziemlich haesslich, sondern es neigt auch bei Regen dazu, Hosenhintern farblich anzugleichen. Ich hoffe, das geht wieder raus. Grummel. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Jun 2008 15:58:26 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Biss in den Allerwertesten...</title>
    <link>http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/227-Ein-Biss-in-den-Allerwertesten....html</link>
            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    ... ist angebracht. Was macht man so als Single-Radfreak, wenn man eine huebsche Frau in Not verzweifelt mit oeligen Fingern an ihrem Gefaehrt herumzupfen sieht? Richtig. Man faehrt vorbei, denkt sich: Na, das hat schlimmer ausgesehen als ein abgebrochener Fingernagel, dreht um und bietet seine Hilfe an. So weit so gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leser koennte sich fragen, hat er sich denn blamiert, aus Versehen das Schaltwerk abgerissen, patschert wie er ist, ihr eine Speiche in den Oberschenkel gerammt und ist ihm dann eingefallen, dass er jetzt ganz gach wohin muss, waehrend sie blutend am Boden lag? Nein, auch das nicht. Die Kette war vom Kranzl gehuepft vorne, und ein Plastik-Kettenschutz verhinderte eine einfache Rueckfuehrung. Da zuckt man den Schraubenzieher vom Multitool, macht Aufschraubschraubschraub, Kette drauf, Hinterrad hochhalten, ein Kurbeldreher und schon rollt die Sache wieder. Schraube sofort wiedergefunden (das war so ca. das 1. Mal in meinem Leben, sonst krieche ich immer mindestens 45 Minuten am Boden herum, finde Schrauben vom vorigen Jahr, stoere einige Asseln bei ihrem Treiben und entscheide mich dann, dass grad die eine sicher nix wirklich wichtiges befestigt), reingedreht, sie war etwas misstrauisch ob das denn eh wirklich gerade ist, aber es hielt, und klapperte nicht. Tja, und dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon von einigen Lesern (speziell von einem sporadischen Gast) bemerkt wurde: Starker Anfang und dann staerker nachlassen, so laeuft&#039;s bei mir. Bittebitte gern geschehen, aehm ja, puh, was soll man jetzt reden, gute Guete, ein fremder Mensch, Panik, &quot;Jo, i muass daun moi&quot;; aufs Vicini gesprungen und am Horizont entfleucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin, fuer die werte Leserschaft ist sowas ja nicht von Nachteil. Der wahre Kuenstler schoepft seine Inspiration nicht aus den fetten Jahren; wenn man faul und zufrieden Schweinsbratl ruelpsend drueber nachdenkt, welche Haremsdame denn als naechste die Ehre erwiesen kriegt, da faellt einem nix g&#039;scheites ein. Auch Humoristen brauchen dunkle Depression, tonnenschwere Traurigkeit und bodenlose Bedrueckung. An den Rand des nackten Ueberlebens gedrueckt, einsam sinnierend, dem Wahnsinn nah, da sprudelt es nur so vor sich hin, da kann man sich kaum wehren vor lauter: Pfau super, das schreib ich jetzt. Und weil ich halt leider nicht am Hungertuch nage, und trotz unken &amp;amp; jammern doch ein paar Leute kenne (von denen einige sogar normal sind und sich nicht fuer Radel interessieren), und weil saemtliche eingebildeten Ausgeflipptheiten einem gestandenen Psychiater grad mal ein muedes Laecheln und ein &quot;Is scho gut&quot;-Kopftaetscheln entlocken, muss man sich halt ein wenig Liebeskummer schaffen. Einfaches Rezept: Man treffe eine nette Frau, ueberzeuge sich selbst, dass man in sie verliebt ist (und jetzt kommt der Trick), rede aber KEIN Wort mit ihr. Dann weint man sich zwei, drei Naechte in den Schlaf (Reserve-Kopfkissen bereitlegen) weil sie einen ignoriert und nicht mag und sowieso ueberhaupt niemand und man wird einsam sterben, und Voila, 10, 12 Blogeintraege garantiert. Und zwar richtige Schenkelklopfer, Gaudimax, Projekt X und Jon Stewart nichts dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war halt jetzt schon ein sehr kurzes Treffen, aber mit etwas gutem Willen gehen sich vielleicht 5 mittelwitzige Sachen mit einer, zwei originellen Ideen pro Eintrag aus. Ich wuerde nicht allzuweit wegsurfen jedenfalls, wenn ich ein Baumtraenzer-Fan waere. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 27 May 2008 21:49:54 +0200</pubDate>
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    <title>Remember Me As A Time Of Day</title>
    <link>http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/224-Remember-Me-As-A-Time-Of-Day.html</link>
            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    Falls sich wer wundert, ich sag&#039;s gleich: Der Titel hat nix mit diesem Eintrag zu tun. Das ist halt nur ein Lied von den Gitarrenrock-Bombasten Explosions In The Sky, die morgen im Flex spielen. Und ich hab weder Karten noch irgendwen ueberredet, dorthin mitzuhatschen, hab das komplett verschwitzt. Verdammt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere, viel bessere Neuigkeiten jedoch kann unser Stadtradl-Korrespondent berichten: Das Vicini habe ich am Donnerstag endlich, endlich fertiggeputzt. Zwar unter dem durchaus gegebenen Risiko, dass meine Nachbarn jetzt bald das Gruene Auto holen und ich einen langaermligen Pyjama verpasst kriege, aber jetzt ist die erste Ausbaustufe fertig. Um 9 bin ich mit Fetzen, Geschirrspuelmittel, Zauberspray, Buerste, Werkzeugkoffer und viel Enthusiamus in den Garten raus. Dann bin ich wieder rein, hab das Vicini geholt und wieder raus. Um 1/2 10 kam eine Nachbarin gerade vom Laufen zurueck und schaute mir amuesiert zu. Um 10 sahen meine Haende aus, als haette ich sie in der Altoelwanne eingelegt fuer eine Woche. Um 1/2 11 ging die Nachbarin wieder raus und schaute mir besorgt zu. Um 11 war der letzte Fetzen Stoff im Haus oelig, zerknuellt &amp;amp; zerrissen. Schweren Herzens trennte ich den letzten massgeschneiderten Anzug auf, morgen muss ich wohl mit Billasackerl bekleidet zur Arbeit gehen. Um 1/2 12 kam die Nachbarin wieder zurueck und flitzte mit aengstlichen Seitenblicken schnell an mir vorbei. Um 12 fladerte ich ein weisses Leintuch von der Waescheleine und fuehrte den letzten Politurschritt durch. Halleluja, es war vollbracht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es blinkt und glaenzt, wie es keck den abgeschnittenen Lenker nach vorn streckt, als wuerde es es kaum erwarten koennen, in Pamplona Fussgaenger aufzuspiessen, die Farben strahlen, in den verchromten Teilen kann man sich rasieren, die Kette surrt, die Felgen singen und die blauen Reifen runden das ganze mit einem letzten Farbtupfer so perfekt ab, dass man auf die Knie niederbrechen moechte und fast schon wieder an Gott den allmaechtigen Schoepfer glauben koennte (fast). Ach ja, falls das nicht klar ist: Ich uebertreibe ein wenig. Das knallrote Lenkerband muss durch ein hellblaues ersetzt werden, dann ist&#039;s soweit mit der 2. Erscheinung Christi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit von Besitzerstolz geschwellter Brust vollfuehrte ich die ersten Runden. Schwerer Fehler, weil um Mitternacht tun sie im 1. Bezirk das Pferdegaga verquirlen und mit etwas Wasser aufspritzen. NEIN!!!! Nochmals putzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern dann, ganz vorsichtig am Zwickltag, damit ich die Menschheit Schritt fuer Schritt auf diese Offenbarung von einem Fahrrad vorbereiten kann, in die Arbeit damit. Natuerlich gleich am Schottenring beim Stroeck vorgefahren, laessig ans Verkehrsschild gesperrt, extralang dringeblieben, damit sich eine kleine Menge rundherum versammelt, dann hinausgeschlendert, mit dem Schluessel klimpern und ganz cool das Schloss aufmachen. Ein Raunen ging durch die Menge, ob dieser perfekten Kombination von edlem Ross und edlem Reiter, und zwei wunderschoene Maedchen erboten sich, auf Colnagos neben mir herzufahren und mir Rosenbluetenblaetter in den Weg zu streuen (Schmaeh (c) BSNYC). Ich lachte sie aus und meinte, sie wuerden mir ja eh nie nachkommen, trat in die Pedale, dass die Reifen quietschten und liess diese unwuerdigen Proleten in einer Staubwolke zurueck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend packte mich dann der Guster auf Kebap, ab zum Schwedenplatz auf dem Vicini, wo die Oberschicht am Freitag abend flaniert in Vorbereitung auf eine durchzechte Nacht mit Alkopops, Partyfotografen und im Krankenhaus aufwachen mit einem Schlauch im Magen. Zum Glueck war eine ewig lange Schlange beim Lale, sodass ich genug Zeit hatte, laessig am Rahmen zu sitzen und blasiert dreinzuschauen. Aber glaubt ihr jetzt, dass sich auch nur irgendwer dieses Nichtswuerdigen Packs fuer mein Rad interessiert haette? Nichts! Niemand! Null Reaktion! Nicht mal als ich dauerklingelnd &quot;HEEEEERSCHAUN!&quot; rief. Nur einer kam her und stopfte mir die Klingel ins Maul. Da musste ich sie erst muehsam wieder rausholen, weil mein Kebap war dann doch endlich fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte ich mir einen Radio draufmontieren mit fetten Bassboxen und moeglichst laut &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=e8yx4k4tzqE&quot;&gt;Nice Weather For Ducks&lt;/a&gt; spielen, waehrend ich in der Innenstadt Bitches cruise. Aber irgendwann schaut das Radl dann endgueltig so aus wie Tom Turbo, das wollen wir auch nicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 May 2008 13:49:21 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Can there be the heating of the universe, plz?</title>
    <link>http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/223-Can-there-be-the-heating-of-the-universe,-plz.html</link>
            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    Es ist ein Drama; am Samstag hat mich beim Polieren des umgebauten Vicini die Dunkelheit ereilt, am Sonntag bin ich nach der schlafarmen Nacht &amp;amp; der Moerderausfahrt am Nachmittag dann vorm Giro-Livestream elegant weggepennt am Schreibtischsessel, und als ich dann des Abends endlich die letzten Wischer und Oeler am neuen Stadtwetzer anbringen wollte, hat der Regen begonnen. Und seither nicht mehr aufgehoert. Da hilft kein Jammern und kein Sudern, aber es macht halt doch mehr Spass, im Sonnenschein die Kurve zu kratzen, dass man mit dem Ellbogen auf der Gehsteigkante streift, als im Regen vorsichtig jede Strassenbiegung zu navigieren, behutsam am Bremshebel zu zupfen und sich wundern, warum da nix passiert, waehrend man hilflos auf eine Gruppe blondgelockter grossaeugiger Waisenkinder zuschlittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters hat das Vicini natuerlich keine Kotscherben, frisch geputzt (zumindest halb, grmbl) ist es auch, das heisst, ich reite jetzt am alten Stevens durch die Gegend, und habe noch immer nicht den neuen Lenker im ultimativen Test des Hoerlgassensprints ausprobieren koennen. Das macht unrund, da ist es kaum ein Trost, dass die 2GB-Karte mit ganz Europa drauf fuer den Edge 705 gekommen ist. Ich muss ja zugeben, ich hab so ein MicroSD-Ding noch nie gesehen vorher, und ich bin noch immer ganz fasziniert, dass ein ganzer Kontinent mit jedem Dixie-Klo eingezeichnet auf die Flaeche meines kleinen Fingernagels passt. Das Routing geht ein wenig zach, da ist das Prozessorchen ein wenig schwachbruestig. Also so ein TomTom-Ding kann man damit nicht ersetzen, aber ich hoffe, ich werde mich jetzt nicht rettungslos verzangeln in den Franzoesischen Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A pros pos, das Schlechtwetter dieser Tage tut ja meinen Trainingsplan (Ha!) ganz durcheinanderwuerfeln. Ich hab die Route nochmals durchgeschaut, und gleich beschlossen, am 0. Tag ein paar Kilometer zu machen. SkyEurope wirft mich eh schon um 1 aus dem Flieger in Nizza, das heisst, ich kann noch ein wenig fahren[*]. Muss ich halt am Flughafen schon das Rad zusammenschrauben, das geht aber eh, hab ich gehoert &amp;amp; gelesen, und ist sogar die uebliche Vorgehensweise, weil es gar nicht so einfach ist, Transportmittel zu finden, die das eingeschachtelte Radl mitnehmen koennen. Ich hoffe nur, ich lande beim Wegfahren dann nicht gleich auf der Autobahn und werde vom 38-Tonner ueberrollt. Weiters gibt es auf bikemap.at keinerlei irgendwie geartete Moeglichkeit, die Hoehendaten zu extrahieren. Deswegen habe ich alle Routen nochmals auf bikely.com eingeworfen, die lassen sich aber Zeit mit dem Berechnen des Hoehenprofils. Auf weit verbreiteten Wunsch hin habe ich dafuer die korrigierte Version mit unterschiedlich eingefaerbten Tagesetappen vergoogelt: &lt;a href=&quot;http://maps.google.com/?q=http://offler.hoppa.la/~hekker/gpsdump/NizzaWien.kmz&quot;&gt;http://maps.google.com/?q=http://offler.hoppa.la/~hekker/gpsdump/NizzaWien.kmz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein klein wenig hat das auch damit zu tun, dass ich die Hotelpreise in Nizza recherchiert habe. Mon Dieu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, derweil bleibe ich halt zuhause und praktiziere das hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:70 --&gt;&lt;img width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/funny-pictures-cat-has-warm-radiator.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 May 2008 12:05:44 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Heisse 72 Euro...</title>
    <link>http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/index.php?/archives/220-Heisse-72-Euro....html</link>
            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
    <content:encoded>
    ... koennen so viel Glueck kaufen, man mag es gar nicht glauben. Die lange Geschichte dahinter ist schnell zusammengefasst: Junge geht auf eBay, Junge findet Traumrad, Junge tippt ein: 75 Euro, Junge hat neues altes Rennrad fuer 72 Euro ersteigert, Junge ist gluecklich und zufrieden bis an sein Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier der Stein des Anstosses auf &lt;a href=&quot;http://cgi.ebay.at/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;rd=1&amp;item=320245439080&amp;ssPageName=STRK:MEWA:IT&amp;ih=011&quot;&gt;eBay&lt;/a&gt;. Natuerlich war es nicht das allererste, das der Junge sich angesehen hat, das waer zu kitischig. Nach hunderten von Schrotthaufen mit fragwuerdiger Orthografie beschrieben und mit fragwuerdigen Fotos abgelichtet, fand er es. Der Verkaeufer gab bereitwillig weitere Auskuenfte, auf den zusaetzlichen Fotos war ein schmutziges, vernachlaessigtes, niedergeschlagenes Rad abgebildet, das mich direkt anweinte: Kauf mich, gib mir ein gutes Zuhause und ich werde dir auf ewig dankbar sein, deinen Hintern weich betten auf meinem Sattel, dich sicher und flott durch die Kolonnen auf der Hoerlgasse hinauftragen und mit jeder Kurbelumdrehung dankbar seufzen, dass ich nach 10 Jahren in der Garage wieder Frischluft schnuppern und Asphalt unter den Dackelschneidern spueren darf. Keiner hat sein Flehen und Jammern sonst gehoert, alle wendeten sich hartherzig ab angesichts des zerfetzten Lenkerbands und des schmutzigen Tretlagers, sie boten fleissig bei den aufpolierten und glanzvoll in Szene gesetzten Nachbarn (und zahlten 300 Euro und mehr fuer 30 Jahre alte Raeder!). Ich sah sie, die inneren Werte, die unterdrueckte Wildheit, die Lust auf Ampelsprints und Strumpfhosenversaegung, versteckt hinter Staubschichten und verdreckten Bremshebeln. Na gut, mehr als 75 Euro haette ich ja auch nicht ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/30ee_1.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es war dann wirklich so. Kollege M. besuchte sein Nachbardorf und holte den Bock ab, am Dienstag ritt er damit an. In Echt: Noch flashiger als auf den Fotos. Es ist tatsaechlich kunterbunt! Und es ist ein reinrassiges Rennrad. Man sitzt drauf, drueckt ein wenig die Kurbel runter und es pfeift ab, dass einem schlecht werden koennte. Na gut, vorher muss man in die Hakenpedale schluepfen, das erwies sich als derart unmoeglich fuer mich, dass ich gleich mal gute alte SPD erstand beim Hervis und damit den Wert des Rades fast verdoppelte. Aber ansonsten? 1a Rad. Schaltung funktioniert einwandfrei, Bremsen sind spitze beinand und ziehen gut (noch besser nach zentrieren und einstellen), mit den 20mm-Reifen passt man noch besser in die Bimschienen. Der Sattel ist seltsam, aber wenigstens besitzbar, wenn man ihn halbwegs gerade richtet. Hier und da dreckig (die Bremshebel hab ich jetzt mal entgrindet, das war dringend), ein paar kleinere Lackschaeden, nicht der Rede wert, und nix Rost nirgendwo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute der erste Hoerlgassensprint: Bam, oida! Da bleibt kein Auge trocken. Leichter als das Stevens, und um einiges spritziger. Die Sitzposition ist sehr sportlich, aber nicht wirklich unbequem (naja, eine fuenfstuendige Ausfahrt mag ich nicht machen damit). Dann am Donaukanal entlang zur Uni gewetzt, auch ausgezeichnet. Im Gegenwind ein wenig Unterlenker gespielt, was soll man sagen, die Philosophie bezueglich Lenkerform duerfte sich doch geaendert haben in den letzten Jahren, und nicht zum Schlechtesten. War trotzdem sauschnell. Und dann nach der Uni eine. Ahem. Bizarre. Begegnung mit einem ziemlich seltsamen Typen auf einem Moser, aber das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plaene? Eigentlich fast zu schade zum Singlespeeden. Eventuell ein Kranzl vorn weniger? Hm. Putzen. Flop&amp;Chop aber definitiv (Samstag wird der grosse Tag, wenn&#039;s nach mir geht). &lt;a href=&quot;http://www.bike24.net/p17100.html&quot;&gt;SKS Raceblades&lt;/a&gt; drauf. Neuer Sattel? Blaue 23mm-Reifen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: Stadtradeln wie Sau damit. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 May 2008 22:45:07 +0200</pubDate>
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    <title>eBayereien</title>
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            <category>Stadtradln</category>
    
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
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    Mehreres; das Schwinn kommt jetzt irgendwann Ende Mai, Anfang Juni, nix genaues weiss man nicht. Derweil vergnuege ich mich damit, diversen Stahlrahmenoldies auf Ebay nachzulaufen, weil ja ein Studienkollege ein echt nicht unhuebsches Raleigh dort um einen gar nicht ueblen Preis erstanden hat. So viel neues Besitzerglueck, das haelt man ja nicht aus zuschauenderweise, da muss man mitmachen. Vielleicht ergattere ich doch noch ein schoenes italienisches Schmuckstueckchen, da kann sich der Radhaus beim Rathaus brausen gehen und seinen in Taiwan gepfuschten Ami-Schwinn-Schmutz in die Haare schmieren. Und deswegen ab in die Untiefen der elektronischen Versteigerung. Da geht&#039;s ja zu, ich halt&#039;s fast net aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eine &quot;kenn[t s]ich mit den Zoll nicht so aus, deswegen weiss [er] nicht wie gross das Rad ist&quot;. Der naechste behauptet, sein Stahlross woege weniger als 5 kg (aber ob&#039;s aus Carbon ist, da war er sich nicht so sicher). Ein sehr schoenes &quot;Ren fahrad&quot; mit &quot;28 zoll reder&quot;, immerhin per &quot;versicherte versan im österreich&quot; zu haben. Na dann, &quot;viel glück beim bitten!!!!!!&quot;. Bitte das naechste Mal mit Rahmengroesse, weil sonst macht das Bitten keinen Spass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigsten wuerden horizontale Ausfallenden erkennen, wenn man ihnen damit die Zehennaegel abziehen wuerde. Die Fotos zeigen kuenstlerisch wertvoll das Unterrohr hinab oder sollen frontal geschossen irgendwas anderes verdeutlichen, was, weiss ich nicht, weil relevante Teile sind eher selten im Bild. Wo haben die alle diese Raeder her? Erbschaft, Dachboden, gepflueckt vom Radstaender? Wenn jemand ein wirklich huebsches Rad in gutem Zustand hat, auf den Fotos elegant in Szene gesetzt alles wichtige drauf, Informationen, die einen interessieren (ich sehe selbst, dass die Schalthebel am Rahmen sind, danke, aber wie gross ist zum Teufel der Rahmen?), dann geht die Kiste weg fuer Geld, wo man schluckt, sich raeuspert und meint, ok, aber fuer ein 20 Jahre altes Rennrad ist das doch uebertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, ich hab ein paar im Auge, und wenn eins davon nicht allzu teuer weggeht, werde ich vielleicht mit einem kleinen Gebot meinerseits querschiessen. Dann kommt die Saege an den Lenker und die Gangschaltung auf den Muell (oder in die Vitrine) und es wird gesinglespeedet. Dieser Modetrend musste schon viel zu lange ohne meine Beteiligung auskommen, also wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An anderen Fronten: In einem Anfall von Gadget-Wahn habe ich &lt;a href=&quot;http://www.garmin.at/show_produkt.php?prid=669&amp;pid=379&quot;&gt;den neuen Edge 705&lt;/a&gt; bestellt. Hoffentlich wird er mir gute Dienste leisten. Der Hauptkritikpunkt beim alten Bruder war ja, dass er eher mager mit Speicher ausgestattet war. Ich erinnere nur an das Desaster bei der Bi&#039;hofen-Zuerich-Ausfahrt letztes Jahr; wo er wegen der vorgeplanten Touren zu wenig Platz fuer die Aufzeichnung der gefahrenen Strecke hatte und beinhart die ersten beiden Tage ueberschrieb. Jetzt werde ich nie wissen, wieviele Hoehenmeter das waren und welchen Puls ich hatte, als ich im Inntal hinter der schoenen Rennradlerin mit dem netten Hintern herfuhr. Solche Katastrophen muessen in Zukunft vermieden werden; und angeblich hat der ja schon einige MB an Speicher eingebaut, zusaetzlich darf man noch SD-Karten reinstopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters kann er ja schon auf Karten herumnavigieren. Allerdings sind diese noch nicht beim fuerstlichen Preis inkludiert, wie ich befuerchte, also darf ich da jetzt noch ein bissi loehnen. Und schon passiert mir Horror-Grauen-Schreckensereignis # 2 von der Vorjahrestour nicht mehr; naemlich dass der minutioes auf Google Maps vorgeplante Weg baustellenbedingt versperrt ist. Es reicht ja schon, wenn es ploetzlich auf Schotter weitergehen soll, oder eine grosse Wasserlacke quer ueber die Strasse ist, um einen vom rechten Weg abzubringen. Dummerweise ist am alten Garmin nix eingezeichnet ausser dem einen wahren Pfad zum Licht, den man sich selbst gewaehlt hat, und schon irrt man durch die unendliche Leere auf dem weiten Display, einsam das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroids&quot;&gt;Asteroids-Dreieckerl&lt;/a&gt;, weit und breit Orientierungslosigkeit. Der neue, ja, der neue ist ganz postmodern relativistisch und zeigt alle Wege, die zum Glueck fuehren (wenn man es sich leisten kann!). Ab sofort: Nie wieder Wegweiser schauen, nach dem Sonnenstand navigieren, ca. in die richtige Richtung aufbrechen (und dabei vielleicht neue unbekannte schoene Strecken finden), nie wieder irgendwelche freundlichen Ureinwohner um den Weg fragen, die werden dann immer gleich so aufdringlich und schwafeln einem mit ihrem halben Leben voll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garmin: Abgehakt. Sonst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja: Flug gecheckt, Urlaub bewilligt. Abenteuerlich die Flugbuchung bei Skyeurope. Die fliegen non-stop nach Nizza, sehr fein. Aber wenn man sich schweren Herzens entscheidet, jetzt und sofort zu buchen, dann faengt&#039;s an: Aufgabegepaeck? 5 Euro bitte pro Stueck. Radl? 20 Euro. Sitzplatzwahl? Fenster oder Gang: 10 Euro. Mittelplatz: 5 Euro. Notausgang/Fussfrei: 20 Euro. Na oida. Aber was soll man sich beschweren, insgesamt war&#039;s dann doch um einiges guenstiger als mit der AUA oder Air France oder Swissair oder wem auch immer. Weil Einfachflug. Und da ist unter 500 Euros nix zu machen. Insofern Hipp Hipp Hurra fuer die Billigflieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich waer jetzt alles vorbereitet fuer den Aufbruch. Naja, fast. Ein paar Sachen stehen ja von vorigem Jahr auf der Einkaufsliste (Aus Erfahrung lernen, auch das ist ein neuartiges Konzept, das ich mal der praktischen Erprobung unterziehen moechte). Das Stevens wird dem Starbike-Andi ueberreicht und der darf alles tauschen, schmieren, einstellen. Ich kaufe alle Verschleissteile in doppelter Ausfuehrung auf Reserve, inklusive ein paar nicht so offensichtlichen Kannbruchstellen, und alle Werkzeuge natuerlich auch 2 mal. Ob ich auf den Ersatzrahmen wirklich verzichten soll, weiss ich nicht. Dann wird trainiert, trainiert, trainiert. EPO, Eigenblut, Anabolika und nanotechnologische Muskelimplantate sind auch schon bestellt. Ich organisiere mir noch jemanden, der von zu Hause mein Satellitensignal aufmerksam verfolgt, inklusive Pulsuebertragung live ins Internetz. Die Begleitmannschaft wird auf 3 Autos aufgeteilt, eins faehrt vor, eins hinten nach und eins auf Reserve. Ein hochspezialisiertes Team von Meteorologen ist gerade damit beschaeftigt, detaillierte Vorhersagen im 1 km-Raster zu erstellen, damit die Tagesfahrplaene genau abgestimmt werden. Der Koch testet gerade die 99 besten Nudelrezepte, die in Zusammenarbeit mit fuehrenden Ernaehrungswissenschaftlern entwickelt und genau an meinen Stoffwechsel angepasst wurden. Das Aerzteteam hat leider 2 wichtige Mitglieder eingebuesst, die sich heuer wegen einer Nobelpreisnominierung unabkoemmlich fuehlen, der Rest ist aber zuversichtlich, dass der mobile OP von den handverlesenen Krankenschwestern in Minutenschnelle aufgebaut ist und saemtliche Wehwehchen versorgt werden koennen. Die Reservebeine werden gerade im Genbioplasmacryofermentationstank angezuechtet, mehrere Ersatzkniescheiben aus Titan sind schon heruntergedrechselt. Den Vorschlag der franzoesischen Regierung, dass sie im Notfall zwei oder drei Berge abtragen und planieren, wenn ich mit dem Zeitplan in Rueckstand gerate, habe ich dann doch dankend abgelehnt, es reicht, wenn die Tunnel rechtzeitig fertig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Irgendwie bin ich leicht nervoes. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 May 2008 23:20:32 +0200</pubDate>
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    <title>Kalenderprobleme</title>
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            <category>Rennradln</category>
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    <author>nospam@example.com (hEkker)</author>
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    Mitte des Monats ist, noch kein Anruf wegen einer Ankunft eines Schwinns. Bin schon gespannt - Mitte April 2007 war ja dann am 25. Mai, mal sehen, wie der Radlieferkalender heuer so steht im Vergleich zum Gregorianischen. Und das mit der Saisoneroeffnung war doch etwas voreilig. Das Wetter ist ein Drama - Wind, Regen &amp;amp; gestern auch ein wenig Hagel aufs Haupt, das gefaellt gar nicht. Morgen soll&#039;s ja kurz wieder angenehm werden, mal sehen, ob ich 2h am Vormittag stehlen kann fuer einen Ausflug nach Greifenstein. Getan hab ich heuer ja noch fast gar nix, bis auf ein paar dazwischengesprenkelte Sessions auf der Brigittenauer &amp;alpha;-Helix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher nur ein kurzer Einschub: Herr Kommilitone B., von Scott-Uebernahme-Ruhm, ist ja mittlerweile auf die Gute Seite der Macht gewechselt und wetzt nunmehr fast taeglich per Rennrad nach Heiligenstadt. Ich bin ja nicht so der Missionar, bzw. versuche, es nicht zu arg raushaengen zu lassen. Umso groesser die Freude, wenn dann tatsaechlich jemand mehr oder weniger von sich aus den wahren Weg zum Licht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rekrutierung in die Fahrradgemeinde ist ja eine Illusion schlechthin - es gibt, glaub ich, kaum mehr Fraktionen bei linkslinken Studenteng&#039;frastern, geschweige denn Geschmacksrichtungen des Christentums als es interne Divisionen bei den Radlern gibt. Von den bunten Knackwuersten, die auf weniger als 3000 Euro Pressplastik nicht einmal auf der Rolle im Wohnzimmer fahren wuerden, ueber die Traktorbereiften Gatschhupfer bis zu den Puch-Reitern auf den rostigen Quietschenten, die die Kette hoechstens ab und zu mit ueberschuessigem Ohrenschmalz schmieren, aber auch dorthin kommen wo sie hinwollen. Keiner macht&#039;s falsch, finde ich, und wer sagt denn, dass die Art, in der ich zB das Stadtradeln betreibe, ueberhaupt irgendeinen Sinn ergibt. Zugegebenermassen ist sie inspiriert von zahllosen Youtube-Videos, in denen Versager irgendwelche urwichtigen Briefe durch die Gegend fuehren, dafuer kaum ein Geld kriegen und trotzdem aus irgendeinem seltsamen Grund ihr Leben riskieren, weil sie sich gegenueber zweitonnigen Blechhaufen verhalten, als waeren sie unverwundbar - ebenso daemlich wie es cool ist. Ich gebe zu, ich finde es nur ein kleines bissi peinlich, dass ich so tue, als waere ich ein New Yorker Fahrradkurier... Alles hat so seine Vorteile: die Funktionskleidung stoert net beim Radeln und trocknet schnell, die Kuriertasche hat Platz ohne Ende, das Rennradl geht ab wie Sau, etc, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber billiger ist&#039;s mit dem Waffenklapprad vom Flohmarkt, man koennte eventuell sogar als normaler Mensch durchgehen in Gesellschaft, wenn man sich normal anzieht, zwegn&#039;s der geminderten Geruchsbelaestigung nachher ist die gemuetliche Gondelei am Radweg auch guenstiger, und Schimpf, Schande, Buhrufe wegen Bimfahren bei Regen &amp;amp; Schnee kommen sowieso hoechstens von so Burschen wie mir, die kann man getrost ignorieren. Ganz abgesehen davon, dass das Risiko fuer Leib &amp;amp; Leben nicht unbetraechtlich ist, wenn es mich nach zu viel &lt;a href=&quot;http://www.digave.com/videos/&quot;&gt;Lucas Brunelle&lt;/a&gt; wieder ueberkommt und ich mich in den Kampf mit den Blechkisten werfe. Das einzige, was ich dann noch sagen kann: Es macht jede Menge Spass; bringt Farbe und Abwechslung in den Alltag, macht die Totzeit des Pendelns zu einem Erlebnis, staehlt Geist &amp;amp; Koerper (raeusper) und man hebt sich ein bissi von der Masse ab (indem man sich einer kleineren Masse angleicht). Das alles taugt mir, aber ich wuerde nie versuchen, es jemand einzureden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok, genug von dieser Tangente, zu etwas ganz anderem: Ich proponiere die Idee, die von fh und mir entwickelt wurde: Ein Hoerlgassen/MaResi-Kriterium:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 425px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.bikemap.at/route/18814&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img width=&quot;425&quot; height=&quot;351&quot;  src=&quot;http://offler.hoppa.la/~hekker/bagetuch/uploads/Picture1.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Hoerlgassen-Krit&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit: 8h Frueh (oder 16:30?). 5 Runden, kein Gehsteig, bei roten Ampeln wird stehengeblieben. Wer is dabei? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Mar 2008 13:00:13 +0100</pubDate>
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