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Montag, 12. Mai 2008Der neue Edge
Nach 2 Ausfahrten mit insgesamt 170 km wird es Zeit, den Garmin Edge 705 ein bisserl zu kritisieren. Also zuerst einmal die positiven Sachen:
Fettes Display! Bist du deppert. Wieder mal das altbekannte Phaenomen, dass man ein Display so gewohnt ist, dass einem gar net auffaellt, wie kaesig es ist. Erst, wenn man in ein groesseres, besseres geschaut hat, und dann ploetzlich wieder das alte vor sich hat. So ging es mir, als ich gestern abend kurz den Edge 305 einschaltete, weil ich was nachschauen wollte. So klein! So schwarzweiss! Beim neuen: Platz ohne Ende, aber auch nur maximal 8 Datenfelder fuer die Anzeige, dafuer halt groesser. Und Profil, Karte und so weiter in Farbe. Nicht schlecht. Und dabei ist er aussen zwar merklich groesser, aber auch nicht gerade als Ziegelstein zu bezeichnen. Fetter Speicher! 480 MB, hui. Das sollte definitiv reichen fuer 14 vorgeplante Alpenetappen und 14 Aufzeichnungen ebendieser Spazierfahrten. Man kann sogar noch irgendwelche Micro-SD-Karten reinstopfen, aber ob er die dann auch zum Aufzeichnen verwendet, das weiss ich jetzt nicht. Werden jedenfalls als separate Laufwerke angezeigt. Ach ja, schenial ist, dass er sich jetzt als USB-Laufwerk anmeldet, was direkten Zugriff auf Courses & History ermoeglicht. Dort kugeln dann die einzelnen Aufzeichnungen mit Datum und Uhrzeit versehen herum, und man kann sie bequem abnuckeln. Muss man auch, weil zB Sporttracks noch keine Ahnung hat, wie man mit dem 705er synchronisert, daher: Die tcx-Dateien direkt importieren. Tut auch, ist aber nicht ganz so bequem. Jedenfalls sollte das auch ein eventuelles Zwischenentleeren im Internetcafe beguenstigen, was mit dem 305 ja nicht wirklich ging, da musste man Spezialsoftware anwenden. Fette Karte! Jedenfalls wenn man sich mit Bundesstrassen begnuegt. Ansonsten ist zB ein knapper Hunderter fuer die Gesamteuropa-Strassenkarte faellig, wie sie mir beim Freytag & Berndt erzaehlten. Ist bestellt, bin schon gespannt, wie das Navigieren dann aussieht. Aber alleine die Basemap ist ganz nuetzlich, sieht man doch wie weit es bis zum naechsten Kaff ist, oder kann, wenn alle Stricke reissen, doch zumindest auf einer Hauptverkehrsader heimwaerts kurbeln. Mit dem neuen Kitzler geht das herumscrollen auch ganz gut. Der ist auch ganz nuetzlich fuer die Bedienung der restlichen Features, zb Zoomen am Hoehenprofil und so weiter. Was kann der Garmin dafuer, dass ich Grobmotoriker doch oefters unabsichtlich reindruecke und damit die Anzeigen umschalte. Aber anscheinend gibt's noch ein paar kleinere Problemchens mit der Software. Oder es liegt folgendem Umstand geschuldet: Der Garmin kann optional mit einem Trittfrequenz-Sensor betrieben werden. Das ist zum Glueck noch immer derselbe wie der vom 305er, und so hab ich den alten einfach draufgelassen. Bloss schien der nicht ordentlich montiert gewesen zu sein - zwar nimmt er brav den Kurbelmagneten ab und zeigt die TF an, aber der Speichenmagnet war zu weit weg. Beim Alten war das offensichtlich wuerstel, der verwendet den Speichensensor nur dann, wenn grad kein Satellit in der Naehe ist. Der neue nimmt (Oh Wunder, Oh lobpreiset die Software-Ingenieure, das hab ich mir naemlich immer schon gewuenscht) die Geschwindigkeit prinzipiell vom Speichensensor und tut halt seine Punkterl mit den Satelliten machen. Das bedeutet, man hat nicht mehr so irrsinnige Geschwindigkeitsschwankungen, und die Spitzengeschwindigkeit wird nicht so heruntergeglaettet. Das bedeutet aber auch, dass der falsch montierte Speichenmagnet auf einmal sehr wohl ganz schoen relevant wurde. Zuerst fiel mir auf, dass er staendig Autopause machte, also der Meinung war, ich waer kurz stehengeblieben. Seltsam, ich hatte den Eindruck mit einem guten 30er unterwegs zu sein. Als wir dann nach einer Eiskaffee-Pause wieder aufbrachen, verkuendete er froehlich, er wisse jetzt, wie gross mein Radumfang waere (weil das berechnet er aus GPS-Geschwindigkeit automatisch, kein Ketchup mehr notwendig). Und dann begann die Misere: Du stehst, sagt er mir. Du faehrst lumpige 6 km/h. Ok, jetzt 8. Dabei ging's steil bergab und der Fahrtwind fuehlte sich wie 40 km/h an. Komisch. Ich lugte ins Bike Profil - dort meinte er, mein Rad haette 7,5 m Umfang. Okaaaay. Auf manuell umgestellt um 2117 mm eingegeben. Ab sofort war er nur mehr der Meinung, dass ich herumstehe und nix tue. Nach ein paar km ruettelte und schuettelte ich dann Magnet und Sensor, bis er schliesslich richtig sensorierte und mir meine Geschwindigkeit richtig kundtat. Halleluja. Dass es wirklich meine Schuld ist und nicht die des Garmin stellte sich dann daheim heraus. Ich wollte am 305 nachsehen, was der fuer eine Radgroesse ermittelt hatte, damit ich die manuell eingeben kann. Dort stand auch irgendwas bei 8m Radumfang. Okaaaay. Also bleibe ich im Moment bei 2117 mm manuell ermittelt. Wie gesagt, ich bin froh, dass einer meiner Hauptkritikpunkte ausgemerzt wurde. Zwei sogar, der Speicherplatz ist auch nicht mehr der limitierende Faktor. Leider kann man noch immer nicht Hoehenmesser kalibrieren. Und leider war er genauso verwirrt wie der alte, wenn man einem aufgezeichneten Course folgt, wo er zwischen hin und retour nicht unterscheiden kann, weil man dieselbe Strecke in 2 Richtungen gefahren ist. Ach ja, und fieserweise tut er die Hoehenmeter realistischer berechnen, schade. Man konnte sich so schoen freuen ueber 500 geschaffte Aufstiegsmeter, die man schon fast hatte mit Greifenstein & retour. Jetzt ist man gleich ernuechtert und nicht erst, wenn einem Sporttracks die traurige Wahrheit um die Ohren schleudert. Mittwoch, 30. Mai 2007800 Euro fuer 500 Gramm weniger?
Das taete mir der Herr Starbike anbieten fuer die hier: Mavic Ksyrium ES.
Will man soviel Geld wirklich ausgeben? Naja. Einerseits koennt ich mein Ridley damit schlagartig in die <8kg-Kategorie katapultieren (geschaetzt), noch dazu waer das eine gute Ausrede, um auch gleich etwas Tuning am Gran Turismo vorzunehmen. Dessen fette, schwere Laufraeder einmotten fuer Touren a la Balkan (und den harten Winter, der sicher wieder mal kommt) und die Fulcrum R7 draufschnallen. Dann waer da auch eine 12-25-Kassette dran, fuer den Stadtverkehr mit mehr Abstufungen. Dann noch statt den 32mm-Reifen 28er drauftun (am besten die hier: Continental Grand Prix 4-Season. Die liessen sich mit 6.5 bar und halbwegs breit sicherlich bequemer fahren als die Dackelschneider, sollen auch pannensicherer sein und eine bessere Nasshaftung haben. Damit waer das Stevens schon um einiges aggressiver auf der Strasse als jetzt, und wuerd auch ein wenig sportlicher aussehen. Den Universitaetsstrassen-Ampelsprint hab ich heute zwar geschafft, allerdings wirklich nur mit Mueh und Not und Herausspeiben der halben Lunge nachher. Wenn's mal auf Geschwindigkeit ist, dann rennt's eh, aber ich will doch irgendwie wieder lossprinten, dass die Omas den Hut festhalten muessen. Das Ridley bekaeme eine 12-27-Kassette hinten, oder gar die 12-28 von BBB, die er mir auch empfohlen hat, damit stosse ich dann schon in Regionen vor, in denen ich auch mehr % auf Dauer derblase, wenn die Wadln mal wieder nicht so richtig wollen. Tatsaechlich hat die 12-28 dann ca. die kleinste Uebersetzung einer Kompaktkurbel mit 12-25, bei der 12-27 fehlt nur ein Gang nach unten; und ich trete mir trotzdem nicht den IMHO groessten Nachteil der kompakten ein, dass beim Cruise-Tempo bei 90 RPM genau der Wechsel zwischen grossem und kleinem Blatt vorne ist, also man eigentlich staendig hin- und herschalten muesste. Andererseits koennt ich mit dem Geld auch das marode iBook ins Altenteil schicken und mir ein schickes neues Macbook kaufen. Oder nett auf Cluburlaub fahren. Oder sparen fuers Hausbauen. Oder vergraben und eine Schatzkarte malen. Je mehr ich mir das ueberlege, warum nicht. Mpf. Damit das ein echter Mischmasch-Beitrag wird: Die Tour vom Sonntag habe ich wieder mal auf meinem Lieblingsroutentauschwebseiterl verewigt: http://www.gps-tour.info/tours/view.php/action.view/entity.detail/key.8215/sitelang.en/Racingbike.8215.html. Die summieren mir da gleich 2400 Hoehenmeter zusammen fuer den Ausflug, das ist mir auch nicht sehr geheuer. Und weil ich ein echter Nerd bin, habe ich noch ein Quick&Dirty-Skript gepfuscht, dass die GPS-Daten vom Track mit den Fotos abgleicht, und diese mit den entsprechenden GPS-EXIF-Tags versetzt. Das Ergebnis wollte ich dann Panoramio fuettern, da steht zwar, dass die diese Tags auswerten, ich musste dann aber doch extra die Koordinaten eintipfeln. Naja, vielleicht schaffen sie es ja dort durch die redaktionelle Begutachtung, und dann sieht man sie sogar auf Google Earth. Eigentlich eine feine Sache, das Internetz. Unerfreulich gerade: Das Wetter. Aber kommt mir gerade recht fuer ein Paeuschen fuer die ueberanstrengten Beine. Leider werden es so halt keine 1000 km im Mai, knapp verfehlt ist auch vorbei. Und allzu lang moechte ich auch nicht ruhen, weil: Gestern ueberlegt, was ich als Generalprobe fuer die Balkantour fahren koennte. Eine 3taegige kleine Reise mit ein paar Huegeln waere nicht schlecht, um herauszufinden wie das denn so ist mit Gepaeck, wie das denn so ist mit organisieren & radeln & was von der Gegend haben, und ob ich das ueberhaupt ueberstehe. Aber so wie ich im Moment drauf bin, da sind 5 h so ziemlich die Obergrenze. Und da geht sich net wirklich viel aus. Von Kaernten aus quer durch mit Glockenhuette, Katschberg, Soelkpass und dann durch's Gesaeuse nach Scheibbs rauf, das ist schon das oberste Limit mit an die 350 km. Und das waeren dann 3 lumpige Paesse, die zaehlen, neben dem kleinen Huegelgedoens. Nein, da muss was geschehen. 7h bei 25er-Schnitt zumindest. Aber wann hat man schon die Zeit, um sowas zu trainieren?
Geschrieben von hEkker
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Mittwoch, 23. Mai 2007Hoehenmeterverwirrung
Ich habe zumindest eine moegliche Erklaerung fuer die masslosen Uebertreibungen der Hoehenmeter bei Motionbased gefunden. Am Wochenende hatte ich einige Stuecke, die so halbflach waren, also auf 100 Meter maximal 10 Hoehenmeter Steigung hatten. Der Hoehenmesser verhaelt sich bei solchen Steigungen recht zoegerlich und springt teilweise im Sekundentakt hin und her, zB zwischen 350 und 351m, erst wenn man die 351 deutlicher ueberschritten hat, springt er zwischen 351 und 352. Jetzt kommt's dann drauf an, wo und wann die Aufzeichnungspunkte gespeichert werden - unter Umstaenden bekommt man so pro Minute ca. 10 Hoehenmeter zusammen (die intelligente Trackaufzeichnung scheint ca. im 6 sec-Takt Punkte zu setzen), oder auf einen Kilometer bei normaler Geschwindigkeit im Flachland 20 Hoehenmeter, die man eigentlich gar nicht gefahren ist. Wenn dann stur aufaddiert wird, komme ich bei meiner Scheibbs - Waidhofen-Ausfahrt sogar auf knapp 1900 Hoehenmeter, also scheint Motionbased eh schon eine Art Glaettung vorzunehmen. Allerdings ist die weniger sensibel eingestellt als die von SportTracks oder dem Garmin Trainingcenter. Da sind Unterschiede von bis zu einem Drittel keine Seltenheit. Fuer Scheibbs - Waidhofen ist SportTracks der Meinung, ich haette statt 1553 MB-Hoehenmeter nur AFAIR knapp 1200 bezwungen.
Je flacher die Strecke im Uebrigen, desto groesser sind die Abweichungen - eh klar. Wenn man huebsch bergauf faehrt, fallen die kleinen Spruenge AFAICS viel weniger ins Gewicht bzw. werden gar nicht registriert. Wenn der Unterschied zum vorigen Punkt 2 Hoehenmeter betraegt, und ein halber aufgrund der Schwankung subtrahiert wird, dann werden halt nur 1.5 Hoehenmeter registriert und beim naechsten mal fuer 2.5, die Summe sollte gleich bleiben, solang die absolute Differenz groesser als die Schwankungsbreite ist. Und waehrend ich diese Zeilen verfasste - ein Anruf von Starbike! Es ist da! Es ist da! Samstag, 7. April 20076 km, die sich lohnen
Wieder mal selbst ausgetrickst: Nachdem ich ja kein Versprechen halten kann, hab ich mir geschworen, ich werde das Wochenende schmollen und mich einfach nur frustvollfressen (und behaupten, das waer Carboloading fuer wenn das Ridley kommt). Siehe da, heute nachmittag packte mich der Rappel und ich sass auf dem Renner, auf dem Weg nach Greifenstein.
Weil ich ja nun wirklich nicht auf den Berg fahren wollte, habe ich zumindest die Bunzstrasse gewaehlt von Kloburg, wo ein kleiner Schupfer drin ist, der mir bereits letzte Woche viel Spass beschert hat. ![]() Dieser jene Schupfer ist zwar nur zarte 40 Hoehenmeter auf knapp 2 km, aber wenn man da mit 30 raufpumpt, dann zahlt er sich richtig aus. So auch heute wieder, da kann man sich richtig schoen austoben und den Frust ueber die Beinmuskulatur loswerden. Danach geht's etwas bergab und dann gibt's noch ein paar kuerzere Huegerl, die man im Wiegetritt zur Sau machen kann. Ha, Huegel? Was willst? Glaubst, du kannst mich zum Zrueckschalten bringen? Do muasst de Kontinentaldrift scho friara aufstehen, dass mi des krotzt! Nachher war eigentlich nur mehr Kilometer herunterkurbeln, auf dem Rueckweg auf der Nordseite habe ich es endlich geschafft, meinen Puls auf unter 140 zu bringen und gemuetlich im Strampelgang heimzucruisen. Einen aelteren Mann auf einem sehr feinen Rotwild-Renner (http://www.rotwild.de, zum Verlinken wieder mal ein Horror) hat mich prae-Kloburg schon einmal geschnupft und musste mich nach meinem Wutbiken dann nochmals verheizen. Und Andi, dem ich vorher zu seiner Bike-Einladung noch gesagt hatte, dass es mich heut gar net freut, der kam mir dann natuerlich entgegen und wunderte sich tatkraeftig ueber meinen Wankelmut (kennt mich halt noch nicht so). Nun ja, das war's von dieser Ausfahrt, der obligate Motionbased-Link: http://trail.motionbased.com/trail/activity/2409252 Noch ein halbes Woertchen zu Auswertungssoftware: Das Garmin Trainingcenter ist ja so schlecht nicht, aber huebschere Karten (Google-Maps!) und viel viel mehr Kurven hat: Sporttracks. Beide haben Vor- und Nachteile: Sporttracks scheint eher fuer Laeufer gemacht zu sein, zumindest die (nicht konfigurierbaren!) Geschwindigkeitszonen hoeren doch sehr frueh auf, auch das Kalorien-berechnen tut nicht das Gewicht vom Rad beruecksichtigen und verwendet wahrscheinlich andere Parameter (zu niedrige Werte im Vergleich zum Edge). Weiters kann man die Diagramme nur fuer den gesamten Track anzeigen, das kann das Trainingcenter besser. Mist ist bei beiden die schlechte Zoom-Funktion im Diagramm. Dafuer hat's so unnoetige Gimmicks wie die Zubehoer-Datenbank, wo man eintragen kann, dass man die eine Socke jetzt schon 3000 km faehrt und so. Schoen langsam artet das aus: Zum Verwalten der Courses (Virtual Partner, yay!) braucht man weiterhin das Trainingcenter, zum Verwalten der GPS-Tracks das TTQV, zum Zeichnen der Tracks die Austrian Map, zum Konvertieren das gpx2crs; und wenn ich noch 5 Programme habe, mit denen ich jeweils ein klitzekleines Quentchen Information zusaetzlich rauskitzeln oder aufbereiten muss, dann werde ich zwar schimpfen, aber in Echt taugt's mir eh. Sonntag, 4. Februar 2007Alpenrunde
Der Vollstaendigkeit halber: Die Idee der Alpenrunde von Nizza nach Wien habe ich auch noch nicht begraben. Das ist mal die 1. Streckenplanung: Nizza - Wien.
Mittlerweile bin ich aber draufgekommen, dass da der 2.hoechste Pass der Alpen nicht dabei ist, und so habe ich die orange Variante etwas weiter noerdlich eingezogen. Die Grossglockner-Hochalpenstrasse gehoert ja eigentlich auch wirklich dazu. Die rote Variante jedenfalls waer an die 1600 km, die orange kaum kuerzer, aber die habe ich noch nicht fertig und nicht ausgerechnet. Hoehenmeter sind's jedenfalls genug - kein Tag ohne Pass, oft sind's 2. Und halt nicht so lachhafte 1700m-Dinger wie am Balkan, sondern gleich noch mal um 1000m hoeher. Und auch vom Meeresspiegel weg (dafuer nicht am selben Tag...) Ach ja, mit dieser Planerei kann man sich die langen Winterabende mit geb0rkenen Pfoten schoen verkuerzen.
Geschrieben von hEkker
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Balkanrunde
So soll's erst mal aussehen:
http://local.google.com/?q=http://offler.hoppa.la/~hekker/gpsdump/Balkanrunde/Balkanrunde.kmz Mit dem Zug nach Novi Sad, um auch mal dort gewesen zu sein, dann gemuetlich entlang der Donau nach Beograd cruisen. Von dort bleibt's erst mal gemuetlich bis Valjevo, wo die Huegel anfangen - von Valjevo nach Gorazde in Bosnien wird's dann schon interessant. Bis auf knapp 1100 m geht es, und dann immer auf & ab, aber nachdem man von ca. 100 m Seehoehe ausgeht und auch wieder runterkommt, ist das nicht zu unterschaetzen, glaube ich. Ueberhaupt. So weit ich sehe, ist der hoechste Punkt irgendwas bei 1700 m, aber dafuer der niedrigste bei 0, und das fast am selben Tag. Ok, von Gorazde aus geht es dann quer durch Montenegro bis nach Podgorica, um auch dort die Hauptstadt zu beehren. Hier geht es 250 km lang durch's Gebirge, wird sicherlich interessant. Dann ein kleiner, flacher Abstecher nach Albanien, nach Shkoder, rund um den See, quasi, und von dort weiter zur Kueste nach Bar. Wieder ins Landesinnere zurueck, auch wieder zum See (ein Blick auf Panoramio lohnt sich!) und dann via Cetinje nach Kotor zur gleichnamigen Bucht, die ja auch ein Hit sein muss - auf ca. 1000 m steigen die Berge rundherum an, muss gewaltig aussehen. Dann teils auf der Kuestenstrasse, teils durchs Landesinnere (Kuestenstrassen in Kroatien sind ja angeblich eher zu vermeiden wegen dem Verkehr!) bis nach Dubrovnik. Von dort dann wieder zurueck ins Landesinnere und durchs Gebirge nach Mostar und von dort nach Sarajevo. Ich weiss noch nicht, ob das befriedigend sein wird - ca. 1100 km habe ich errechnet. Also vielleicht noch via Banja Luka nach Zagreb? Naja, das geht dann schon als Groessenwahnsinnig durch, glaube ich, nochmal 400 km laut map24 sind dann doch etwas viel fuer die projektierten 2 Wochen. Von Zagreb sind's jedenfalls nur 8h Zugfahrt, anstatt 21h von Sarajevo. 13h fuer 400 km? Oh weh, da waren ja die Uzbekischen Bummelbahnen ja hurtiger unterwegs. Geplant habe ich jetzt hauptsaechlich mit dem Course Creater mit Virtual Earth: http://cc2.bradculberson.com/course_creator/cc2?maps=ve, als GPX exportiert und in Google Earth bzw. TTQV importiert. Wo es notwendig war habe ich mit http://www.bikely.com/ nachbearbeitet, da der Course Creator da furchtbar zu bedienen ist. Das Virtual Earth-Interface ist auch etwas buggy (sogar mit dem IE hab ich's versucht), die Linie wird nicht "live" nachgezogen, sondern nur nach Zoom-Veraenderung aktualisiert. Manchmal hilft auch das nicht, dann zeichnet man blind. Ausserdem kann man im Zeichenmodus die Karte nimmer bewegen, ohne dabei einen Punkt zu setzen. Google Earth, vor allem mit den Panoramio-Verlinkungen ist wahnsinnig gut fuer solche Tourplanungen geeignet. Einfach aufs Foto klicksen und schon kann man gut abschaetzen, ob der Abstecher jetzt lohnenswert ist oder nicht. Man braucht wirklich fast nimmer aus dem Haus gehen. Ich sollte mich mal mit den Digifoto-Features von TTQV spielen und da auch ein paar Bilder einstellen. In ViaMichelin habe ich jetzt noch ein paar Gruene Strecken entdeckt, die ich in meiner Planung noch nicht beruecksichtigt habe - vielleicht sollte ich die Dubrovnik-Mostar-Etappe etwas nach Norden verlegen. Hm...
Geschrieben von hEkker
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Samstag, 3. Februar 2007Microsoft sei Hochgelobt!
Raeusper. Ja.
Immerhin ist ihr Virtual Earth der einzige Online-Kartendienst, der auch den Balkan mit ein paar Strassen verziert. Und das gar nicht so knapp. Wie genau die sind, das ist natuerlich die andere Frage. Aber fuer eine ungefaehre Routenwahl sollte es reichen. Und gelobt sei auch Mr. Culberson, der seinen Course Creator nicht nur fuer eine lumpige Map-Engine schreibt, das kann ja jeder, sondern gleich fuer 3. Hier fuer Virtual Earth: http://cc2.bradculberson.com/course_creator/cc2?maps=ve Hier mal ein kleiner Teil der geplanten Route: Rund um Shkoder, extra als Google Earth-kmz, damit der geneigte Betrachter dort auch gleich die Panoramio-Bilder aus der Gegend anschauen kann und mich vielleicht nicht gleich fuer so ganz wahnsinnig haelt, weil ich dort fahren will. Ungeduldige koennen auch einfach dahin schauen, zB: http://www.panoramio.com/map/#lt=42.418611&ln=18.766389&z=4&k=2&a=1 Die Problempranke
Ein muehsam getippter Kurzeintrag heute: Die Pfote ist schon fast abgeschwollen, bloss noch Handruecken und -ballen schmerzen bestaendig. Belasten ist auch noch nicht so der Hit, ich hoffe, das sich das bald bessert...
In der Zwischenzeit habe ich die Helmkamera mal den Hof filmen lassen: 1:53h bevor der Akku die Patschen gestreckt hat. Das beeindruckt mich, und laesst hoffen, dass auch laengere Ausfahrten ohne Zusatzbatterien filmbar sind. Weil eh nur die schnellen Abfahrten interessant sind, stundenlanges Bergaufschnaufen will ja keiner sehen. Auch das Standby funktioniert, soweit ich das ausprobiert habe. Mit dem Aufnahmeknopf am Kabel kann man das Ding zwar nicht aus dem Tiefschlaf wecken, aber mit angesteckter Kamera geht es eh nur in Standby. Wiederum nicht so gut fuer die Laufzeit... Aber der Praxistest wird's zeigen. Und das juckt mich schon gewaltig - wenn's Pfoterl morgen nimmer so schmerzt, und der Wind eine Ruh gibt, werd ich wohl das da ausprobieren: Wien - Hennersdorf. Die Gegend kenne ich eh noch nicht, und der Friedhof der Namenlosen ist immer einen Besuch wert. Derweil nutze ich die ruhigen Stunden (Yay! Semester vorbei!) fuer die Planung der Grossen Ausfahrt. Nizza - Wien, oder doch Balkan? Wien - Belgrad - Podgorica - Shkoder - Dubrovnik - Mostar - Sarajevo, und von dort mit dem Zug heimwaerts, das klingt immer verlockender. Eine FH-Kollegin, 1/2 Montenegrinerin, 1/2 Serbin, hat die Gegend in hoechsten Toenen gelobt, und auch von (nicht-dosigen) Bekannten berichtet, denen eine Montenegro-Tour am 2rad immens Spass gemacht hat. Hm... Wenn nicht das Kartenmaterial so ein Problem waer! Fuer die Alpen naemlich ist in Bikely oder jedem anderen Google Maps-basiertem Onlinezeichner schnell eine Route inklusive Hoehenprofil gezeichnet. Macht die Planung der Tagesetappen und Uebernachtungsorte sehr einfach. Aber fuer die Gegend da unten hat Google Maps gerade mal ein paar Hauptstrassen, sonst nix. Mal schauen beim Freytag&Berndt, wenn's schon nix digitales gibt, dann zumindest Papierkarten mit GPS-Kalibrierungspunkten zum Scannen. Und die weltweiten Gratishoehenmodelle wie von der NASA oder GTOPO30 wollte ich eh schon immer mal ausprobieren.
Geschrieben von hEkker
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Mittwoch, 31. Januar 2007Critical Mass?
Nein, die Kamera ist noch immer nicht da, die Welt muss noch auf die Verewigung meine Verkehrsheldentaten warten. Auch sonst tut sich nicht viel, allerdings habe ich links und rechts ein paar Bildchen zusammengefladert, (hoffentlich) bis zur Unkenntlichkeit vergimpt und damit mein Blog etwas aufgehuebscht.
am hat mich gefragt, wie es wohl waere, wenn er mit dem Rad reinfahren wuerde. Sportlich, habe ich gemeint. 15 km eine Richtung, quer durch die ganze Stadt, mit einem Huegerl zwischendrin, gar 130 hm laut Bikely.com, aber ob das auch die optimale Strecke ist? Radwege laut wien.at habe ich beruecksichtigt. Irgendwie schade, ich sollte auch vor die Tore der Stadt ziehen. Das waer sportlicher als meine 4 lumpigen Kilometer, und im Morgenverkehr ueber die Triester Strasse o.ae. rein, das wuerde etwas Aggressionen abbauen. Ok, Hennerdorf muss nicht umbedingt sein. Gestern gelesen, dass die armen Leutchen in Manhatten ihre Critical Mass-Rides endgueltig gesetzlicherweise abgewuergt gekriegt haben: mehr als 50 Leute duerfen da jetzt anscheinend nimmer miteinander fahren (oder zu Fuss gehen, damit's nicht ganz so nach Sondergesetz aussieht). Ich ueberlege noch immer hin & her, ob ich beim Wiener CM mitfahren soll. Einerseits ein lausiges Haeufchen Leut (wie sollten es auch mehr werden, wenn alle so denken wie ich?), und ob es was bringt? Ein paar Stunden lang mit Musik, lustiger Schminke und seltsamen Gefaehrten Verkehr behindern, um mehr Respekt fuer Radfahrer einzufordern?! Andererseits auch eine lustige Angelegenheit, und es schadet auch nicht, mal etwas Praesenz zu zeigen, in einer Form, die nicht so leicht geschnitten, abgedraengt, weggehupt und generell missachtet werden kann. Aber sicher nicht im Februar; alles was recht ist, aber ein Faschings-CM brauch ich nicht. Und das Wetter: Bei strahlendem Sonnenschein und in den einzigen paar windlosen Stunden dieser Woche musste ich natuerlich im Buero sitzen. Und ab heute nacht weht's wieder mit 100 km/h, oh Freude, oh Gluecksgefuehle. Dafuer gibt's auch kompensatorisches: Garmin hat die Version 3.00 der Firmware fuer den Edge veroeffentlicht (Virtual Partner gefixt?! Wahrscheinlich zu viel erhofft...), und auf Bikely.com kann man jetzt auch GPX-Dateien raufladen. Yay! Meine Gebete wurden erhoert!
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