Irgendwie hab ich mir gedacht, dass das
angesprochene Phaenomen des langsameren 2. Abschnitts nicht in Ruhe laesst. Also:
Es ist denn tatsaechlich so, dass spaeter startende Leute den 2. Abschnitt langsamer fuhren als den 1. Auch ein t-Test ergibt da signifikante Unterschiede (p<10
-8). Im Prinzip kann man sagen, dass bis Startnummer 48 der 2. Abschnitt im Schnitt schneller als der 1. gefahren wurde, nachher langsamer (49 % Wahrscheinlichkeit vs. 16 %). Von den letzten 55 Startern war ueberhaupt nur mehr einer schneller im 2. als im 1., und das war Mario Aerts (#102). Eine lineare Regression (R
2 von nur 0,33) ergibt, dass man ab Startnummer 38 langsamer gefahren ist. Der Unterschied in den Durchschnitten der Durchschnittsgeschwindigkeitsdifferenzen (hrhr) fiele sogar deutlicher aus, wenn's nicht vorher Kristjan Koren (#43) gegeben haette, der ein wenig gebummelt hat.
Zum Spass habe ich noch die Grafik mit den ersten drei der Etappe um die zwei Ausreisser erweitert:
Nur, damit man die Klassen-Unterschiede ein wenig deutlicher sieht.
Soda, ein paar Stuendchen hatte ich noch uebrig fuer den 3. Teil der Zeitfahrverwurstelung. Muss sein. Weil ich draufgekommen bin, auf Trainingpeaks tun sie veroeffentlichen die Rohdaten von Chris Anker Sorensen beim Zeitfahren. Der ist doch sicher intere
Aufgenommen: Jul 27, 22:27